Präventionsforum 28.10.2026
Eingeladen sind Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Fachkräfte aus Jugendzentren und der Straßensozialarbeit, Mitarbeitende aus KiTas, der Jugendhilfe, Vereinen und Verbänden, Initiativen und Bündnissen, der Flüchtlingskoordination sowie weitere Interessierte aus der Präventionsarbeit - beispielsweise auch Feuerwehr oder ehrenamtliche Jugendarbeit.
28.10.2026
16:30 bis 20:00 Uhr
BBZ Mölln
Berufliches Bildungszentrum Mölln
Kerschensteinerstraße 2
23879 Mölln
Mölln
Anmeldung ist erforderlich
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Präventionsforum:
Austauschen und Informieren
am 28.10.2026 im BBZ Mölln (Kerschensteinerstraße 2, 23879 Mölln in der Cafeteria)
Herzlich willkommen beim Fachgespräch!
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und wachsender Herausforderungen ist Präventionsarbeit wichtiger denn je: Ob Radikalisierung, sexualisierte Gewalt, Rassismus, Antisemitismus, psychische Belastungen oder Fragen von Inklusion und Teilhabe – junge Menschen brauchen Orte, an denen sie gestärkt, geschützt und begleitet werden.
Prävention bedeutet dabei weit mehr als Krisen zu vermeiden. Sie schafft Räume für Demokratie, Respekt, Vielfalt und ein gelingendes Miteinander. Damit dies gelingt, braucht es starke Netzwerke, gegenseitigen Austausch und die Sichtbarkeit bestehender Angebote.
Der Nachmittag und Abend bietet Gelegenheit, bestehende Angebote kennenzulernen, neue Impulse und Handlungsempfehlungen mitzunehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Eingeladen sind Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Fachkräfte aus Jugendzentren und der Straßensozialarbeit, Mitarbeitende aus KiTas, der Jugendhilfe, Vereinen und Verbänden, Initiativen und Bündnissen, der Flüchtlingskoordination sowie weitere Interessierte aus der Präventionsarbeit – beispielsweise auch Feuerwehr oder ehrenamtliche Jugendarbeit.
Für Getränke und einen Imbiss ist gesorgt.
Sie möchten als Besucherin oder Besucher teilnehmen?
Wir laden Sie auch herzlich ein, sich mit einem eigenen Thementisch zu beteiligen und Ihr Präventionsangebot vorzustellen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Arbeit sichtbar zu machen, Kontakte zu knüpfen und neue Kooperationen anzustoßen.
Sie haben ein Präventionsangebot und möchten einen Thementisch gestalten?
Dann freuen wir uns über Ihre Anmeldung
Sie haben wenig Zeit? Dann gibt es hier einen abgespeckten Fragebogen: Anmeldung für zeitknappe Menschen, denn ich brauche die Zustimmung zur Datenschutzerklärung, um Ihr Angebot zu veröffentlichen.
Informationen über die Veranstaltung
Ablauf Präventionsforum
• Ab 16:30 Uhr: Ankommen
• 16:45 Uhr: Impulsvortrag (Arbeit mit Jugendlichen und Rechtsextremismus – Historisch und aktuelle Einblicke )
• 17:45 Uhr: Markt der Möglichkeiten: Vorstellung der Präventionsangebote und anschließende Möglichkeit zur Beratung, Austausch, Information
• 20:00 Uhr: Abschluss und Feedback
Aussteller:innen können ab 15 Uhr ihren Info-Tisch vorbereiten.
Wer ist bis jetzt dabei?
Impulsvortrag zu den gesellschaftlichen Bedingungen unter denen sich der NSU organisierte und radikalisierte
In ihrem Vortrag stellt Leonie Dellen zentrale Ergebnisse ihres Forschungsprojekts zur Jugendsozialarbeit in Jena während der Wende- und Transformationszeit vor. Im Fokus stehen die Perspektiven von Betroffenen rechter Gewalt und die Frage, welche Erfahrungen im Konzept der damaligen Jugendarbeit häufig unberücksichtigt blieben. Der Vortrag beleuchtet die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sich das spätere NSU-Kerntrio in einem Jenaer Jugendclub organisieren und radikalisieren konnte, und diskutiert die Folgen für von rechter Gewalt betroffene Menschen. Aus den historischen Erkenntnissen werden Impulse für eine rassismuskritische und demokratiestärkende Soziale Arbeit entwickelt, die Fachkräfte bei aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Rechtsextremismus unterstützen können.
Leonie Dellen ist Historikerin und politische Bildnerin. Nach ihrem interdisziplinären Masterstudium der Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts an der Universität Jena arbeitete sie am Erinnerungsort Topf & Söhne in Erfurt und in der politischen Bildungsarbeit. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf Rassismus, Antisemitismus und rechter Gewalt in Geschichte und Gegenwart. Im Rahmen des Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendiums für Politische Bildung forscht sie zu den Perspektiven von Betroffenen rechter Gewalt auf die Jugendsozialarbeit in Jena während der Wende- und Transformationszeit.
Aktion Kinder- und Jugendschutz (AKJS)
Benjamin Holm, Geschäftsführer
Aktion Kinder- und Jugendschutz (AKJS) Schleswig-Holstein e.V.
www.akjs-sh.de
Telefon & E-Mail
Benjamin Holm 04312606879; benjamin.holm@akjs-sh.de
Angebote für Schulen und Jugendhilfe
Kurzüberblick
Die AKJS Schleswig Holstein bietet Fortbildungen, Fachtage, Fachberatung und Projektkooperationen für Fachkräfte in Schule und Jugendhilfe an. Ziel ist die Vermittlung von Fachkenntnissen und die Stärkung pädagogischer Handlungskompetenzen.
Konkrete Angebotsformen
• Fortbildungen & Fachtage für Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und pädagogische Fachkräfte.
• Abruf Veranstaltungen und maßgeschneiderte Schulungsformate auf Anfrage.
• Fachberatung für Einrichtungen und Fachkräfte zu präventiven Themen des Kinder und Jugendschutzes.
• Projektkooperationen und Unterstützung bei der Umsetzung lokaler Präventionsprojekte.
• Peer to Peer Projekte und Medienpeer Initiativen zur Stärkung jugendlicher Beteiligung.
• Netzwerkarbeit und Materialien: Austauschformate und bereitgestellte Arbeitshilfen für die Praxis.
Zielgruppen
Primär: pädagogische Fachkräfte in Schule und Jugendhilfe.
Weiter: Nachwuchskräfte (Studierende, Auszubildende, FSJ/BFD), Eltern sowie Jugendliche in Peer Projekten.
Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein (advsh) e. V.
Der Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein (advsh) e. V. bietet eine umfassende, individuelle und vertrauliche Einzelfallberatung für alle Menschen aus ganz Schleswig-Holstein, die sich von Diskriminierung und Ungleichbehandlung betroffen sehen.
Unter Zugrundelegung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) erstreckt sich unsere rechtliche Antidiskriminierungsberatung auf alle vom Benachteiligungsverbot des AGG erfassten Lebensbereiche. Wir beraten Betroffene sowohl bei Diskriminierung im Arbeitsleben wie auch bei der Inanspruchnahme von für die Allgemeinheit angebotene Gütern und Dienstleistungen (sog. Massengeschäfte des Alltags).
Wir verfolgen in der Beratung einen horizontalen Ansatz, d.h. wir beraten Personen, die sich benachteiligt fühlen aufgrund sämtlicher im AGG berücksichtigten Diskriminierungsmerkmale, also bei Benachteiligung aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.
Neben der qualifizierten Beratung unterstützen wir als zur Wahrnehmung der besonderen Interessen von benachteiligten Personen gemäß § 23 AGG befugter Antidiskriminierungsverband von Benachteiligung Betroffene zudem bei der außergerichtlichen Geltendmachung und Durchsetzung ihrer Rechte und Ansprüche aus dem AGG und leisten Beistand in Verfahren vor Gericht.
Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein (advsh) e.V.
- Telefon: 0431 640 890 06
- Web: www.advsh.de
- Kontaktformular: Kontaktformular
Beratung von Familien Rund um Schwangerschaft
Unser Angebot im Bereich „Rund um Schwangerschaft“ an den Standorten Schwarzenbek, Lauenburg, Ratzeburg, Mölln: Sexuelle Bildung und Selbstbestimmung (u.a. Kostenfreie Verhütung); Beratung rund um Familienplanung, Schwangerschaft und das erste Jahr mit Kind; Soziale Beratung und Unterstützung für Schwangere und werdende Eltern (u.a. Kinder-& Elterngeld); Bundesstiftung „Mutter und Kind“; Schwangerschaftskonfliktberatung
Luisa Ferraro, Katja Ulrich
Beratung für Familien und Rund um Schwangerschaft, Diakonisches Werk Herzogtum Lauenburg
Telefon & E-Mail
- Luisa Ferraro: 0176-19790321;lferraro@kirche-ll.de
- Katja Ulrich: 04151-5165; kulrich@kirche-ll.de
Familienberatung Ratzeburg
Wir unterstützen Familien: in Erziehungsfragen in familiären Beziehungskrisen bei Entwicklungsfragen zum Kind bei Partnerschaftsfragen, zu Trennungs- und Umgangsthemen bei Kinderschutzproblemen durch Beratung von Kindern und Jugendlichen durch entwicklungspsychologische Beratung für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern Wir bieten Ihnen auch kollegiale Fachberatungen an. Die Annahme unserer Hilfe geschieht freiwillig. Am Beginn der Beratung erarbeiten wir gemeinsam mit den Ratsuchenden einen Hilfeauftrag. Die Inhalte der Gespräche werden vertraulich behandelt. Für uns gilt die gesetzliche Schweigepflicht. Nach der Anmeldung, die meist telefonisch erfolgt, können wir in der Regel innerhalb von vier bis fünf Wochen ein ausführliches Erstgespräch anbieten. Wenn Kinder oder Jugendliche sich direkt an uns wenden, bemühen wir uns, noch kurzfristiger einen ersten Termin zu vereinbaren. Die Beratung ist für die Ratsuchenden kostenfrei.
Sina Witzisk-Gessner
Stefanie Teibes
Telefon: 04541-8010178
E-Mail: fbrz@kreis-rz.de
Internet: www.kreis-rz.de/fbr
Frauenberatung Herzogtum Lauenburg vom Verein Hilfe für Frauen in Not e.V.
Die Frauenberatung Herzogtum Lauenburg vom Verein Hilfe für Frauen in Not e.V. bietet kostenfreie, anonyme Beratung für Frauen* zu häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie unterschiedlichen Problem- und Fragestellungen wie z.B. Krisenintervention, Beratung zum Gewaltschutzgesetz, Information und Unterstützung bei Stalking, Trennungs- und Scheidungsberatung sowie kostenlose Rechtsberatung an. Wir sind eine staatlich anerkannte Opferschutzstelle.
Außerdem bieten wir auch Selbsthilfegruppen an und themenbezogene Veranstaltungen, Präventionsangebote in unterschiedlichen Institutionen und Beratung von Fachpersonen, Unterstützer*innen und Angehörigen.
Wir arbeiten parteilich und lösungs- und ressourcenorientiert.
Die Beratungen finden in Schwarzenbek sowie in Außensprechstunden in Mölln, Ratzeburg, bbz Mölln, Büchen, Geesthacht, Lauenburg und Dassendorf statt.
Wir sind beim Präventionsforum mit einem Infotisch sowie einem Selbstermächtigungs-Parkour vertreten.
- Tel. 04151-81306
- E-Mail: frauen@beratungsstelleschwarzenbek.de
- https://www.frauen-in-not-schwarzenbek.de
Kompetenzteam Inklusion - Kreis Herzogtum Lauenburg
Vorstellungen Leistungen/ Angebote Kompetenzteam Inklusion
Aufsuchend-online-telefonisch; Fortbildungen, Schulungen (auch inhouse), Beratungen
Zielgruppen: Päd.Fk, Familien, weitere Stakeholder
Kontakt: Dorit Hübner; Karin Bürger E-Mail: Kompetenzteam.Inklusion@Kreis-RZ.de.
ProFamilia
Die pro familia Beratungsstelle Lübeck informiert über ihr Angebot in der sexuellen Bildung und Beratung im Herzogtum Lauenburg und in Lübeck. Wir bieten u.a. Veranstaltungen zu Liebe, Freundschaft und Sexualität für Schulklassen und Jugendwohngruppen sowie Fortbildungen für Fachkräfte aus Kita, Schule und Kinder- und Jugendhilfe an.
ProFamilia Lübeck
PROvention
ist die Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus in Schleswig-Holstein. Seit 2015 beraten wir Familien, Fachkräfte und Schulen, bieten Fortbildungen sowie Präventions-Workshops an.
RBT Lübeck - Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus (Stadt Lübeck, Kreise Ostholstein, Herzogtum Lauenburg, Stormarn)
Wir unterstützen alle Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit engagieren wollen. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zeigt sich für uns beispielsweise in Form von Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus oder Klassismus.
An uns können sich sowohl Einzelpersonen, als auch Vereine, kommunalpolitisch Engagierte, Jugendeinrichtungen, Schulen und Bündnisse wenden.
Unsere Beratung ist:
- anlass- und bedarfsorientiert
- gemeinwesenorientiert
- aufsuchend und mobil
- mit systemischem Ansatz
- transparent und vertraulich
- reflektiert und evaluiert
- für Beratungsnehmende kostenlos
https://www.instagram.com/rbt_sh/
Verein miteinander Leben e.V.: LEHAVIN - '
LEHAVIN - ' ist ein außerschulisches Bildungsprojekt zur Antisemitismusprävention. Ziel des Projekts ist es, Kindern und Jugendlichen altersgerecht Wissen über Judentum, jüdisches Leben und die Shoa zu vermitteln, antisemitische Einstellungen kritisch zu reflektieren und Handlungskompetenzen für einen respektvollen, diskriminierungsfreien Umgang im schulischen und gesellschaftlichen Alltag zu fördern.
Gabriele Hannemann
Verein Miteiander leben e.V.
0151 47648730
Veranstalter
Das Präventionsforum ist eine Kooperation der Partnerschaft für Demokratie (PfD) Ratzeburg und Amt Lauenburgische Seen, der PfD Lauenburg/Elbe mit dem Amt Lütau, PfD Kreis Herzogtum Lauenburg (restliches Kreisgebiet) und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz im Fachdienst 210 der Kreisverwaltung Kreis Herzogtum Lauenburg.