Inhalt

Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz ist für Kinder, Jugendliche, Eltern und mit der Erziehung Beauftragte da.

Der Jugendschutz möchte, dass Minderjährige zu einer eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen und sozialen Persönlichkeit heranwachsen. Deshalb kann sich der Jugendschutz nicht auf ein Thema (z.B. Alkoholmissbrauch oder Mediennutzung) beschränken.

Veranstaltungen

Im Kreis Herzogtum Lauenburg erhalten Sie Angebote zu

 

 

Jugendschutz und Alkoholmissbrauch

Die Kooperationsvereinbarung der hauptamtlichen Bürgermeister und Amtsvorsteher, der Polizei und Alkohol- und Drogenberatung will das Thema Komasaufen aktiv bearbeiten.
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  • Wir fördern Projekte von Vereinen, Verbänden und freien Trägern nach unserer Richtlinie für Jugendschutzprojekte. Der Antrag zur Förderung von Jugendschutzprojekten kann hier heruntergeladen werden. 
  • Wir sind selber auf Veranstaltungen mit unseren Aktionsteams Jugendschutz aktiv. So können wir Alter und mitgeführte Getränke der Besucher kontrollieren und gegebenenfalls eingreifen.
  • Wir möchten mit unserer Öffentlichkeitsarbeit das Thema wach halten, damit Eltern und Kinder auch hierüber miteinander sprechen. Hierfür haben wir die Kampagne Ich kann auch anders! PROfil statt PROmille gestartet.
  • Unser Partner, die Alkohol- und Drogenberatung, bietet eine alkoholfreie Cocktailbar an. Junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren können sich ausbilden lassen und auf unserem Ausschankwagen alkoholfreie Cocktails mixen.

Jugendschutz und Neue Medien

Jugendschutz und Neue Medien

Weitere Themen des Jugendschutzes

Der Jugendschutz soll Kindern und Jugendlichen ein Aufwachsen zu einer eigenverantwortlichen und sozialen Persönlichkeit ermöglichen. Deshalb lässt sich nicht von vorneherein festlegen, von wo Gefahren drohen.

Themen des Jugendschutzes sind unter anderem:

Links zum Thema "Rechte Szene"

unsere eigene Seite:

www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

www.bpb.de

 

und hier noch eine Pressemitteilung der BzgA:

Sexueller Missbrauch: Ein schwieriges Thema kindgerecht vermitteln

Interaktives Spiel stärkt Kinder und unterstützt Eltern

Köln, 27 Oktober 2014. Die bundesweite Initiative „Trau dich!“ klärt mit einem interaktiven Online-Spiel acht- bis zwölfjährige Kinder über sexuellen Missbrauch und körperliche Selbstbestimmung auf. Die Initiatoren, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), verfolgen das Ziel, Familien in ihrer Kommunikation zu stärken, Kinder in ihrer Sprachfähigkeit zu fördern und sie über ihre Rechte aufzuklären. Das Spiel unter www.trau-dich.de/deine-staerken#spiel ermutigt Jungen und Mädchen, anderen Kindern in schwierigen Situationen zu helfen. Betroffene Kinder möchte das Spiel motivieren, sich bei einer Vertrauensperson Hilfe zu holen.

„Das Spiel vermittelt, dass Kinder ‚Nein‘ sagen dürfen, dass sie ihren Gefühlen vertrauen können und dass sie ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung haben“, sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. „Mädchen und Jungen lernen, dass es gute und schlechte Geheimisse gibt und dass sie schlechte Geheimnisse weitersagen dürfen.“ Um Kinder sensibel an das Thema heranzuführen, sind sie nicht selbst Teil der Geschichte, sondern werden von Lina oder Leon „vertreten“. Es werden verschiedene Formen von Grenzüberschreitungen aufgegriffen.

Eltern sollten das Spiel gemeinsam mit ihren Kindern spielen, empfiehlt Prof. Dr. Elisabeth Pott. Es könne so als behutsamer Einstieg in ein schwieriges, aber wichtiges Gesprächsthema dienen. „Wir begreifen das Spiel als aktive Hilfestellung für Familien und pädagogische Fachkräfte. Es soll weder Ängste noch Unsicherheiten schüren, sondern soll Wissen und Selbstbewusstsein vermitteln – und dabei noch Spaß machen.“

Die Kinder schlüpfen wahlweise in die Rolle der Spielfiguren Lina oder Leon. Sie können vier Geschichten durchspielen. In jeder Szene erzählt ein Kind von einem grenzüberschreitenden Erlebnis: In „Anna und ihr Onkel Karl“ erzählt Anna, dass sie es nicht mag, wenn der Onkel ihr zu nahe kommt und sie sogar auf den Mund küsst. In „Emir beim Fußballtraining“ berichtet Emir von seinem zudringlichen Trainer. Als Lina oder Leon geben die spielenden Kinder Tipps, wie Anna und Emir sich verhalten können. Dabei gibt es keine falschen oder richtigen Antworten. Die Mädchen und Jungen lernen jedoch, welche Konsequenzen ihre Tipps haben. Denn je nach gewählter Antwort nimmt die Geschichte einen anderen Verlauf. Nach jedem Spiel fasst eine Pädagogin in einem kurzen Video die Geschichte zusammen und gibt weitere Ratschläge.

Neben dem interaktiven Spiel bietet www.trau-dich.de weitere kindgerechte Informationen und Angebote: zum Beispiel eine Datenbank mit regionalen Beratungsstellen, ein „Geheimnis-Quiz“, ein „Küsschen-Test“ und das Beratungstelefon „Nummer gegen Kummer“. Für Eltern und pädagogische Fachkräfte hat die Initiative unter www.multiplikatoren.trau-dich.de ein Online-Angebot eingerichtet. Hier finden Erwachsene unter anderem Ratgeber und Broschüren.

 

Weitere Informationen und Screenshots des Spiels finden sich unter www.bzga.de/presse/daten-und-fakten

Diese Pressemitteilung stammt von der BzgA

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Maarweg 149-161
50825 Köln

Pressekontakt: Tel. 0221 8992-280, -332, -378, Fax 0221 8992-201, E-Mail pressestelle@bzga.de
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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Unterstützung im Kreis Herzogtum Lauenburg

  • wenn Sie sich um das Wohl eines Kindes sorgen,
  • wenn Sie ihre Sorgen in einem persönlichen Gespräch mit einer Fachkraft reflektieren möchten, .
finden Sie hier Ansprechpartner (www.kreis-rz.de/Beratung).