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Gemeinde übergreifend denken und planen, steht im Kreis Herzogtum Lauenburg auf der Tagesordnung. Die Gemeinden werden bei der Umsetzung konkreter Entwicklungsprojekte durch das Förderprogramm "Zukunft auf dem Land" des Landes Schleswig-Holstein unterstützt, das Gelder der Kommunen, des Landes, des Bundes und der EU bündelt. In Schleswig-Holstein sind in einem bundesweit einmaligen Verfahren zwei Schritte vor Ort erforderlich: die Ländliche Struktur- und Entwicklungsanalyse (LSE) und darauf aufbauend der regionale Dorfentwicklungsplan. Ziele der LSE sind es,
Im Kreis Herzogtum Lauenburg nehmen 90 von insgesamt 127 Gemeinden an den LSE’n teil und bringen den Kreis damit nahezu flächendeckend in die Dorfentwicklungsplanungen ein. Die Mitarbeit lohnt sich! Förderquoten zwischen 15 und 50 % für private bzw. kommunale Projekte, die Umnutzung landwirtschaftlicher Bauten oder für Vorhaben kleiner bis mittelständischer Betriebe reduzieren die finanzielle Last. Alle Ämter und Städte arbeiten in der Arbeitsgemeinschaft LSE-PLUS zusammen, um ihre Planungen gegenseitig zu ergänzen. Diese Struktur hat Modellcharakter für Schleswig-Holstein. In der AG LSE-PLUS werden kreisweit relevante Themen wie das Radwegenetz, das IT-Konzept, der Ausbau des Radweges am Elbe-Lübeck-Kanal oder die Bewerbung des Kreises als landesweite "Modellregion der Vernetzung touristischer Angebote" bearbeitet.
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