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Fachinformatiker/in - Systemintegration

Die Ausbildung zur/m Fachinformatiker/in wird beim Kreis Herzogtum Laueburg in unregelmäßigen Abständen angeboten. 

Nur ein Job?

Hinter den Berufen in der Kommunalverwaltung verbirgt sich mehr, als Sie vielleicht denken.

Fachinformatiker haben einen abwechslungsreichen Aufgabenbereich mit viel Kontakt zu den in der Verwaltung beschäftigten Menschen, flexiblen Arbeitszeiten sowie aussichtsreichen Perspektiven für die Zukunft.

Die Tätigkeit in der Kommunalverwaltung erfordert ein generell Verantwortung, Engagement und Kontaktfreudigkeit im Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern. Als Fachinformatiker stellen Sie sicher, dass die elektronische Kommunikation zwischen den Verwaltungsmitarbeitenden untereinander und dem Bürger verlässlich funktioniert.

Ein Arbeitsplatz in der Kommunalverwaltung ist eben mehr als ein Job.

Fachinformatiker in der Kommunalverwaltung?

Sie sind interner Ansprechpartner für die Beschäftigten in IT-Fragen. Diese entwerfen einen Bescheid am Computer, kommunizieren via E-Mail und führen Telefonate. Treten in diesem Bereich Probleme auf, ist oftmals die Arbeitsfähigkeit ganzer Bereiche stark eingeschränkt.

Unser IT-Bereich betreut mit sechs Mitarbeitern zur Zeit rund 423 Clients (PCs und Windows-Terminals) und 31 Server in der Kreisverwaltung in Ratzeburg und ihren Außenstellen. Die strategische Weiterentwicklung der Informationsverarbeitung bei der Kreisverwaltung ist ebenso hier angesiedelt, wie die Koordination der IT-Zusammenarbeit mit den Ämtern und Städten.

Ihren Arbeitsplatz haben Sie in unserem Kreishaus in Ratzeburg. Dort sind sie überwiegend in Büroräumen mit Bildschirmarbeitsplätzen, zum Teil auch im Außendienst tätig.

Es erwartet Sie ein breites Aufgabenspektrum,  Sie 

  • konzipieren und realisieren komplexe Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik durch Integration von Hard- und Softwarekomponenten
  • installieren und konfigurieren vernetzte informations- und telekommunikationstechnische Systeme
  • nehmen Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik in Betrieb
  • setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein
  • beheben Störungen durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen
  • administrieren informations- und telekommunikationstechnische Systeme
  • präsentieren Systemlösungen
  • beraten und schulen Benutzer.
     

Wo möchten Sie später arbeiten?

Nach der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit in "Ihrer" Behörde oder auch in einer anderen Kommunalverwaltung im gesamten Bundesgebiet zu arbeiten.

Sie sehen, es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich nach der Ausbildung zu verwirklichen. Fragen Sie Ihre Kommunalverwaltung oder eine andere Einrichtung Ihrer Wahl.

Ihre Zukunft in der Verwaltung?

Sie haben gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Da sich die IT als Arbeitsgrundlage für die Verwaltungsbeschäftigten etabliert hat und die Entwicklung in Richtung e-Government geht, wird der IT-Bereich sich auch entsprechend entwickeln. Daneben setzt die laufende Entwicklung im Hard- und Softwarebereich natürlich dauernde Fortbildungbereitschaft voraus. 

Im öffentlichen Dienst gibt es umfangreiche Regelungen über Beurlaubungen oder Teilzeitarbeit aus familiären Gründen. Beruf und Familie lassen sich daher so gut miteinander vereinbaren wie in kaum einem anderen Berufsfeld.

Die Ausbildung

Sie werden von einer Gemeinde, einer Stadt oder einem Landkreis eingestellt.  Als Fachinformatiker/in durchlaufen Sie eine Ausbildung von drei Jahren. Sie gliedert sich in die praktische Ausbildung in Ihrem Betrieb sowie die theoretische Ausbildung an der Emil-Possehl-Berufsschule in Lübeck. Der Unterricht wird in 14-tägigen Blöcken erteilt. Jeder Block stellt dabei nach Möglichkeit ein abgeschlossenes Lernmodul dar, in dem die Schülerinnen und Schüler die Unterrichtsinhalte der jeweiligen Lernfelder projektorientiert durchnehmen. Solche Lernmodule sind beispielsweise Aufbau und Programmierung eines µControllers, Grundlagen der Netzwerktechnik oder Relationale Datenbanken.

Selbstverständlich erhalten Sie während der Ausbildung eine Ausbildungsvergütung. Bei Beendigung des Ausbildungsverhältnisses aufgrund erfolgreich abgeschlossener Abschlussprüfung erhalten Auszubildende eine Abschlussprämie als Einmalzahlung in Höhe von 400,00 €.

Die wöchentliche Ausbildungszeit beträgt zur Zeit 39,00 Stunden, die bei der Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg im Rahmen der bestehenden Regelung über die Gleitzeit zu leisten sind.

Sie müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:
 

  • Fachhochschulreife oder Abitur
  • erfolgreiche Teilnahme an einem schriftlichen Eignungstest der DGP und einem Vorstellungsgespräch 
     

Was zeichnet Sie aus?
 

  • gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • gutes mathematisch-technisches Verständnis
  • gute analytische Fähigkeiten
  • auf wechselnde Anforderungen sollten Sie kreativ und flexibel reagieren können
  • Teamfähigkeit
  • Engagement
      

Wir benötigen von Ihnen folgende Unterlagen:
 

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Abschlusszeugnis Ihrer Schule oder die letzten beiden Zeugnisse, wenn Sie noch die Schule besuchen

Daneben können auch weitere Nachweise wie z.B. die Kopie des Schwerbehindertenausweises, Wehr-/Zivildienst-/Praktikumsbescheinigungen oder ein Dienstzeugnis genauso wie Angaben über etwaiges gesellschaftliches Engagement das Gesamtbild abrunden.

Der übliche Bewerbungstermin liegt nach den Sommerferien für den 1. August des nächsten Jahres.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Herr Schwab

Fachdienst Personal und Zentraler Service
Ausbildungsleiter

Am Markt 4
23909 Ratzeburg

 

Rechtliche Grundlagen