Aktuelle Schwerpunkte und Planung
Die Schwerpunkte des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes werden regelmäßig an aktuelle Entwicklungen und an die Bedarfe von Schulen, Jugendhilfe und weiteren Einrichtungen angepasst. Die Maßnahmen sollen junge Menschen darin stärken, Risiken zu erkennen, eigene Grenzen zu vertreten, eigenverantwortlich zu handeln, Hilfe zu holen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Im Jahr 2025 lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Prävention sexualisierter Gewalt. Hierzu wurden im Kreisgebiet rund 30 Veranstaltungen in Kooperation mit vielen trägern angeboten.
2026 stehen unter anderem die Prävention von Extremismus und die Auseinandersetzung mit Radikalisierungsprozessen im Mittelpunkt. Veranstaltungen und Fortbildungen sollen Fachkräfte dabei unterstützen, Anzeichen extremistischer Einflussnahme und Radikalisierung frühzeitig wahrzunehmen und pädagogisch angemessen darauf zu reagieren.
Für das Schuljahr 2027/28 sollen Schulen, Jugendhilfe und weitere Kooperationspartner frühzeitig in die Planung der Präventionsmaßnahmen einbezogen werden. Hinweise auf Bedarfe, gewünschte Themen und geeignete Veranstaltungsformate können bereits während der Planungsphase eingebracht werden.