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Feuerwehrwesen

Ihre Ansprechpartner:

Herr Steffens

Fachdienst Ordnung
Fachgebietsleitung Katastrophenschutz

Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Herr Erbert

Fachdienst Ordnung

Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Das Feuerwehrwesen umfasst

  • die Bekämpfung von Bränden und den Schutz von Menschen und Sachen vor Brandschäden ( abwehrender Brandschutz)
  • die Hilfeleistung bei Not- und Unglücksfällen (Technische Hilfe)
  • die Verhütung von Bränden und Brandgefahren (vorbeugender Brandschutz)
  • die Mitwirkung im Katastrophenschutz
     

Aufgaben der Gemeinden und Kreise

Die Gemeinden haben als Selbstverwaltungsaufgabe zur Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes und der Technischen Hilfe den örtlichen Verhältnissen angemessene leistungsfähige öffentliche Feuerwehren zu unterhalten, Fernmelde- und Alarmierungseinrichtungen einzurichten sowie für eine ausreichende Löschwasserversorgung zu sorgen.
Aufgrund des ab 01.04.1996 gültigen Brandschutzgesetzes des Landes Schleswig-Holstein wurde der Aufgabenbereich der Feuerwehren um die "Technische Hilfe" erweitert.

Die Kreise haben als Selbstverwaltungsaufgabe die überörtlichen Aufgaben zur Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes und der Technischen Hilfe wahrzunehmen.

Die zusätzlichen Aufgaben für den Kreis wurden im Wesentlichen um

  1. die Einrichtung einer Feuerwehreinsatzleitstelle, die zusammen mit der Rettungsleitstelle betrieben werden kann
  2. die Einrichtung einer Kreisfeuerwehrzentrale zur Unterbringung von Fahrzeugen und Gerätschaften einschl. Ausbildung
  3. Aufstellung und Unterhaltung eines Löschzuges- Gefahrgut
  4. Vorhaltung eines Informationssystems über gefährliche Stoffe und Güter, welches das Land bereitsstellt, 

erweitert.

Mit öffentlich- rechtlichem Vertrag ( April 1997 ) wurde u.a. die Durchführung der unter Nr. 1-3 aufgeführten Aufgaben dem Kreisfeuerwehrverband übertragen. Die Kosten werden zu 100% vom Kreis übertragen. 

Löschzug- Gefahrgut

Auf der Grundlage des Erlasses des Innenministeriums vom 16.11.1990 wurde ein kreisweites Konzept zur Abwehr von Gefahren bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen und Gütern erarbeitet.
Zur wirksamen Gefahrenabwehr war mithin die Aufstellung von Löschzügen-Gefahrgut ( LZ-G ) unerlässlich. Aufgrund der vorgegebenen Eingreiffrist von 40 Minuten hat der Kreisfeuerwehrverband Herzogtum Lauenburg in Zusammenarbeit mit fachlich ausgestatteten Wehren einen LZ-G aufgestellt; jeweils einen Einsatzzug für den Nord- und einen Einsatzzug für den Südkreis.
Nach dem Erlass gliedert sich ein LZ-G in eine Gefahrgut- Einsatzgruppe und eine Ergänzungs-Löschgruppe. Diese Gruppierungen wurden für den Nord- und Südkreis aus dafür geeigneten Wehren gestellt.
Für beide Züge wurde ein Gerätewagen-Gefahrgut ( GW-G2) eingeplant, der in Elmenhorst stationiert werden sollte.
Im Dezember 1993 wurde zur Umsetzung des Konzeptes ein Gerätewagen-Gefahrgut beschafft.

Bereits aufgrund des Entwurfes des 2. Löschzug-Gefahrgut-Erlasses vom Mai 1998 wurde im Jahre 2000 das Löschzug-Gefahrgut-Konzept durch den Kreisfeuerwehrverband dahingehend modifiziert, dass drei der bislang in Elmenhorst zentral stationierten Erkundungsfahrzeuge disloziert wurden. Zur Einhaltung der Eingreiffrist von 40 Minuten wurden die Standorte der Feuerwehren Mölln, Schwarzenbek und Lauenburg gewählt.

Das Innenministerium hat mit Erlass vom 11. Oktober 2010 die neue Gliederung des Löschzug-Gefahrguts verbindlich geregelt.

Zusammenlegung der Leitstellen der Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg am Standort Bad Oldesloe

 Der Kreistag des Kreises Herzogtum Lauenburg hat am 05.12.2002 eine Zusammenlegung der Leitstellen der Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg am Standort Bad Oldesloe beschlossen.

Nach mehr als 25 Jahren Aufgabenerfüllung stellte die Kreisleitstelle im Kreishaus in Ratzeburg ihren Betrieb am 01.03.2006 ein. Die Aufgaben werden nun von der neu eingerichteten Integrierten Regionalleitstelle Süd (IRLS-Sued) für die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn in Bad Oldesloe übernommen und weitergeführt.

Stand: 11.01.2011