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Rettungsdienst

Ihre Ansprechpartner:

Herr Steffens

Fachdienst Ordnung
Fachgebietsleitung Katastrophenschutz

Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Herr Erbert

Fachdienst Ordnung

Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Wichtige Rufnummern

  • Wählen Sie im lebensbedrohlichen Notfall die Rettungsleitstelle unter der Notrufnummer   "112",
  • bei Krankentransporten die Rufnummer der Rettungsleitstelle unter  "04541/ 19222"

Nach § 6 Abs. 1 Rettungsdienstgesetz (RDG) vom 29.11.1991 ist Rettungsdienst die bedarfsgerechte und leistungsfähige Sicherstellung von Notfallrettung und Krankentransport in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft. Träger des Rettungsdienstes für ihr Gebiet (Rettungsdienstbereich) sind die Kreise und kreisfreien Städte. Die Durchführung des Rettungsdienstes im Kreise ist ursprünglich mit öffentlich-rechtlichem Vertrag vom Oktober 1975 dem DRK-Kreisverband Herzogtum Lauenburg e. V. (DRK-KV) übertragen worden.

Notfallrettung

Gegenstand der Notfallrettung ist es nach § 1 Abs. 1 Rettungsdienstgesetz, bei lebensbedrohlich Verletzten oder Erkrankten oder sonst in einer Körperfunktion lebensbedrohlich beeinträchtigten Personen (Notfallpatienten) lebensrettende Maßnahmen durchzuführen, ihre Transportfähigkeit herzustellen und sie unter fachgerechter Betreuung in der Regel mit einem Rettungswagen in ein für die weitere Versorgung geeignetes Krankenhaus zu befördern.
Die Notfallrettung erstreckt sich auch auf Personen, bei denen schwere gesundheitliche Schäden zu erwarten sind, wenn sie nicht unverzüglich medizinische Hilfe erhalten.

Krankentransport

Gegenstand des Krankentransportes nach § 1 Abs. 2 Rettungsdienstgesetz ist es, anderen Verletzten, Erkrankten oder sonst in einer Körperfunktion beeinträchtigten Personen, die während der Fahrt einer medizinischen Versorgung oder der besonderen Einrichtungen eines Krankenkraftwagens bedürfen oder bei denen dies aufgrund ihres Zustandes zu erwarten ist, fachgerechte Hilfe zu leisten und sie unter fachgerechter Betreuung zu befördern.

Größeres Notfallereignis

Ein "Größeres Notfallereignis" ( GröNo ) liegt vor, wenn anzunehmen ist, dass mit den einsatzbereiten Mitteln des Regelrettungsdienstes eine Behandlung einer größeren Anzahl von Verletzten und Erkrankten am Einsatzort oder ihre Beförderung nicht gewährleistet werden kann oder eine Koordination der medizinischen Maßnahmen notwendig ist. Für die Bewältigung größerer Notfallereignisse wurde eine Einsatzleitung Rettungsdient ( EL RD ), zu der mindestens ein Leitender Notarzt ( LNA ) und ein organisatorischer Leiter ( OrgL ) gehört, sowie eine Schnelleinsatzgruppe aufgestellt. Dazu wurden mit Hilfsorganisationen im Kreisgebiet entsprechende Verträge geschlossen. Seit dem 01.08.2008 gilt für die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn ein von beiden Landräten unterschriebener gemeinsamer Alarm- und Einsatzplan " GröNo".

Standortfestlegung

Nach § 7 Abs. 2 Landesverordnung zur Durchführung des Rettungsdienstgesetzes (DVO-RDG) vom 22.11.1993 waren die Standorte der Rettungswachen auch unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten der Kooperation mit benachbarten Trägern des Rettungsdienstes so zu bestimmen, dass jeder ausschließlich über eine Straße erreichbare mögliche Einsatzort mit dem Rettungswagen oder mit dem Notarzteinsatzfahrzeug in der Regel innerhalb einer Frist von zwölf Minuten nach Eingang der Notfallmeldung bei der Rettungsleitstelle (Hilfsfrist) erreicht werden kann. Insofern musste der Rettungsdienstbereich durch die Abänderung der Fahrzeit von 15 auf eine Hilfsfrist von 12 Minuten insbesondere im Hinblick auf die Rettungswachenstandorte und die Fahrzeugvorhaltung neu strukturiert werden.

Die Rettungswachenstandorte Ratzeburg, Mölln und Geesthacht wurden aufrecht erhalten, wobei in Ratzeburg die Notarztversorgung vom Krankenhaus erfolgt und die eigentliche Rettungswache im Gewerbegebiet Rackerschlag (Nähe Harmsdorfer Kreuz) vorgesehen wurde. Weitere Standorte wurden in Steinhorst, Lanken und Basedow eingerichtet.

Des Weiteren wurden zur Einhaltung der Hilfsfrist zwei zusätzliche Notarzteinsatzfahrzeuge beschafft, die mit den Standorten bei den Krankenhäusern Mölln und Ratzeburg eine schnelle Notfallversorgung auch entlegener Gemeinden innerhalb des Kreisgebietes sichern sollen.

Durch zusätzliche Verträge mit der Hansestadt Lübeck sowie dem Kreis Stormarn wurde entsprechend des Gutachtens kreisgrenzenübergreifend der Krankentransport und die Notfallrettung durch Abgabe bzw. Übernahme einzelner Gemeinden in den Zuständigkeitsbereich effizient gesichert.

Den aktuellen Rettungsmittelstandorte - und vorhaltezeitenplan finden sie hier.

Zusammenlegung der Leitstellen des Kreises Stormarn und des Kreises Herzogtum Lauenburg

Der Kreistag des Kreises Herzogtum Lauenburg hat am 05.12.2002 beschlossen, dass eine Zusammenlegung der Leitstellen des Kreises Stormarn und des Kreises Herzogtum Lauenburg am Standort Bad Oldesloe erfolgt.
Nach mehr als 25 Jahren Aufgabenerfüllung stellte die Kreisleitstelle im Kreishaus in Ratzeburg ihren Betrieb am 01.03.2006 ein. Die Aufgaben werden nunmehr von der neu eingerichteten Integrierten Regionalleitstelle Süd (IRLS Süd) für die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn in Bad Oldesloe übernommen und  weitergeführt.

Mehr Informationen zur Integrierten Regionalleitstelle finden Sie hier.

Stand 01.08.2013