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Häusliche Krankenpflege für gesetzlich Krankenversicherte beantragen

Nr. 99106003000000

Leistungsbeschreibung

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Ihnen häusliche Krankenpflege verordnen, wenn Sie zum Beispiel nach einer Operation oder schweren Erkrankung Unterstützung benötigen. 

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, muss die häusliche Krankenpflege vorab von Ihrer Krankenkasse genehmigt werden. Sie können dann – auf Wunsch mit Hilfe Ihrer Krankenkasse – einen geeigneten Pflegedienst auswählen, der Vertragspartner Ihrer Krankenkasse ist. 

Die Pflege kann in Ihrem Haushalt, bei Ihrer Familie oder an einem anderen geeigneten Ort stattfinden. Das sind zum Beispiel betreute Wohnformen sowie Schule und Kindergarten bei Kindern und Jugendlichen.

Zur häuslichen Krankenpflege kann gehören:

  • Grundpflege: Diese umfasst zum Beispiel Körperpflege, Ernährung und Mobilität.
  • Behandlungspflege: Die Behandlungspflege hilft, die Krankheit zu heilen beziehungsweise nicht zu verschlimmern. Dazu gehören zum Beispiel das Setzen von Spritzen oder Wundversorgung.
  • Hauswirtschaftliche Versorgung: Dies sind Hilfen im Haushalt, zum Beispiel Einkaufen, Waschen oder Reinigen der Wohnung.

Unterstützungspflege

Die sogenannte Unterstützungspflege ist notwendig,

  • wenn Sie eine schwere Krankheit haben, 
  • sich eine Krankheit akut verschlimmert 
  • und Sie insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt, einer ambulanten Operation oder einer ambulanten Krankenhausbehandlung Unterstützung benötigen.

Die Unterstützungspflege umfasst in der Regel die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Unterstützungspflege für jeden Krankheitsfall bis zu 4 Wochen. Eine Verlängerung aus medizinischen Gründen ist möglich.
Sicherungspflege

Wenn die häusliche Krankenpflege den ärztlichen Behandlungserfolg sichert, zahlt Ihre gesetzliche Krankenversicherung die sogenannte Sicherungspflege. Diese umfasst Behandlungspflege so lange, wie sie medizinisch erforderlich ist. 

Einige Krankenkassen haben in ihrer Satzung festgelegt, dass zusätzlich zur Behandlungspflege auch Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung gezahlt werden können.

Krankenhausvermeidungspflege

Die sogenannte Krankenhausvermeidungspflege erhalten Sie,

  • wenn eine Behandlung im Krankenhaus nicht möglich ist, 
  • Sie durch die häusliche Krankenpflege nach einer Krankenhausbehandlung früher wieder nach Hause können,
  • oder sich die Krankenhausbehandlung durch die häusliche Krankenpflege ganz vermeiden lässt. 

Die Krankenhausvermeidungspflege umfasst Behandlungspflege und – wenn erforderlich – zusätzlich die Grundpflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung. Krankenhausvermeidungspflege übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bis zu 4 Wochen je Krankheitsfall. Eine Verlängerung aus medizinischen Gründen ist möglich.

An wen muss ich mich wenden?



Die Antragsaufnahme für die Sozialhilfeanträge erfolgt vor Ort bei den örtlich zuständigen Sozialämtern der kreisangehörigen Städte, Ämter und amtsfreien Gemeinden.
Das örtlich zuständige Sozialamt bestimmt sich nach dem Ort, an dem sich die oder der Hilfebedürftige tatsächlich aufhält.

Zusätzliche Beratungsleistungen erhalten Sie auch beim Pflegestützpunkt des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Ansprechpartner für stationäre Pflege:


     
Herr A. Bachert
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
04541 888-353

Fax:
04541 888-150

E-Mail:

Raum:
7

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Vorprüfung der eingereichten Anträge für Heimbewohner/innen von
Alten- und Pflegeheimen:

Anfangsbuchstabe des Familiennamens: A - C




   

Herr C. Benett
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
04541 888-339

Fax:
04541 888-150

E-Mail:

Raum:
10

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Vorprüfung der eingereichten Anträge für Heimbewohner/innen von
Alten- und Pflegeheimen:

Anfangsbuchstabe des Familiennamens: D-F




  

Herr Heldt
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
04541 888-463

Fax:
04541 888-306

E-Mail:

Raum:
014

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Vorprüfung der eingereichten Anträge für Heimbewohner/innen von
Alten- und Pflegeheimen:

Anfangsbuchstabe des Familiennamens: G-H




 
Frau Rißmann
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
04541 888-634

Fax:
04541 888-150

E-Mail:

Raum:
10

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Vorprüfung der eingereichten Anträge für Heimbewohner/innen von
Alten- und Pflegeheimen:

Anfangsbuchstabe des Familiennamens: I-K




Frau J. Möller
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
04541 888-340

Fax:
04541 888-306

E-Mail:

Raum:
14

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Vorprüfung der eingereichten Anträge für Heimbewohner/innen von
Alten- und Pflegeheimen:

Anfangsbuchstabe des Familiennamens: L




Frau Winkel
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
(04541) 888-520

Fax:
(04541) 888-306

E-Mail:

Raum:
40

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Vorprüfung der eingereichten Anträge für Heimbewohner/innen von
Alten- und Pflegeheimen:

Anfangsbuchstabe des Familiennamens: M - Q




Frau Breede
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
04541 888-351

Fax:
04541 888-150

E-Mail:

Raum:
40

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Vorprüfung der eingereichten Anträge für Heimbewohner/innen von Alten- und Pflegeheimen:

Anfangsbuchstabe des Familiennamens: R - Z




Herr Kahts
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
04541 888-346

Fax:
04541 888-150

E-Mail:

Raum:
6

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Pflegesatzangelegenheiten und Pflegesatzvereinbarungen

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:

Für Pflegesatzverhandlungen den ausgefüllten "Gemeinsamen Erhebungsbogen für stationäre Pflegeeinrichtungen
in Schleswig-Holstein" und den "Berechnungsbogen für gesondert berechenbare Investitionsaufwendungen
(§ 82 SGB XI, § 10 LPflegeG) mit zusätzlicher Anlage 3 a PBV




Frau Eggert
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstr. 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
04541 888-483

Fax:
04541 888-150

E-Mail:

Raum:
003

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Frau Meins-Biebow
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
04541 888-519

Fax:
04541 888-150

E-Mail:

Raum:
8

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Frau Tillmann
Fachdienst Soziale Leistungen
Barlachstraße 2
23909 Ratzeburg

Telefon:
04541 888-407

Fax:
04541 888-150

E-Mail:

Raum:
11

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Rechtsgrundlage

Verfahrensablauf

Um häusliche Krankenpflege zu erhalten, gehen Sie normalerweise wie folgt vor:

  • Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet Ihnen häusliche Krankenpflege.
  • Sie wählen einen Pflegedienst aus, der Vertragspartner Ihrer Krankenkasse ist. Ihre Krankenkasse unterstützt Sie auf Wunsch bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters.  
  • Sie legen die ärztliche Verordnung beim Pflegedienst vor. In der Regel kümmert sich der Pflegedienst um die Beantragung bei Ihrer Krankenkasse. Alternativ können Sie die ärztliche Verordnung auch direkt bei Ihrer Krankenkasse einreichen.
  • Ihre Krankenkasse prüft, ob Sie häusliche Krankenpflege erhalten können. 
  • Hat Ihre Krankenkasse den Antrag genehmigt, rechnet der Pflegedienst direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.
     

Voraussetzungen

  • Die Häusliche Krankenpflege wurde Ihnen ärztlich verordnet.
  • Es gibt in Ihrem Haushalt niemanden, der Sie im erforderlichen Umfang pflegen oder versorgen könnte.
  • für die Unterstützungspflege: Sie sind nicht pflegebedürftig mit Pflegegrad 2, 3, 4 oder 5
     

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Ärztliche Verordnung

Welche Gebühren fallen an?

Erwachsene zahlen für jede Verordnung EUR 10,00 sowie 10 Prozent der Kosten als gesetzliche Zuzahlung. Das gilt für die ersten 28 Tage pro Kalenderjahr.

Die gesetzliche Zuzahlung entfällt, wenn

  • Sie die häusliche Krankenpflege wegen Schwangerschaft oder Entbindung benötigen.
  • Sie von der gesetzlichen Zuzahlungspflicht befreit sind.

Welche Fristen muss ich beachten?

Sie müssen keine Fristen beachten. Die ärztliche Verordnung müssen Sie beziehungsweise Ihr Pflegedienst vor Beginn der häuslichen Krankenpflege bei Ihrer Krankenkasse einreichen. 

Wenn Sie bereits häusliche Krankenpflege beziehen oder unmittelbar beziehen wollen, übernimmt die Krankenkasse bis zur Entscheidung über die Genehmigung die Kosten für die vom Pflegedienst erbrachten Leistungen nur, wenn die Verordnung spätestens 3 Werktage nach Ausstellung der Verordnung bei der Krankenkasse vorliegt.
 

Rechtsbehelf

  • Widerspruch
  • Klage vor dem Sozialgericht
     

Anträge / Formulare

-    Formulare: nein
-    Onlineverfahren möglich: nein
-    Schriftform erforderlich: nein
-    Persönliches Erscheinen nötig: nein

Fachlich freigegeben durch

Bundesministerium für Gesundheit

Fachlich freigegeben am

25.12.2020