Inhalt

Fachdienst 180 Gesundheit

Herr Dr. Fink

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

Karte anzeigen Visitenkarte exportieren

Öffnungszeiten des Fachdienstes Gesundheit

Die Sprechzeiten des Fachdienstes Gesundheit entfallen weiterhin.

Im Bereich amtsärztliche Begutachtung und gesundheitlicher Umweltschutz ist bei erforderlichen Untersuchungen, Begutachtungen und Belehrungen eine vorherige Terminabsprache erforderlich.

Zuständigkeit beider Standorte

Sie können sich - unabhängig von Ihrem Wohnsitz im Kreisgebiet - sowohl an das Gesundheitsamt in Ratzeburg als auch in Geesthacht wenden.

Weitere Informationen zum Fachdienst Gesundheit

Amtsärztlicher Dienst

Amtsärztliche Sprechstunde

Im Gesundheitsamt werden ausschließlich Begutachtungen durchgeführt,  für die ein behördlicher Untersuchungsauftrag vorliegt und eine gesetzliche Grundlage gegeben ist.
Dies sind beispielsweise:

  • Einstellungsuntersuchungen
  • Dienstfähigkeitsuntersuchungen
  • Arbeitsfähigkeitsuntersuchungen
  • Begutachtungen zur Kurbeihilfe

Privatärztliche Begutachtungen sind nicht möglich.

Im amtsärztlichen Bereich des Gesundheitsamtes arbeiten zwei Ärztinnen.

Frau Pollom

Fachdienst Gesundheit
Ärztin

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

Frau Brauns

Fachdienst Gesundheit
Ärztin

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg



Bitte bringen Sie zu den Begutachtungen möglichst alle vorhandenen haus- und fachärztlichen Behandlungsunterlagen und Krankenentlassungsbriefe mit. So unterstützen Sie das möglichst zügige Erstellen der gewünschten Gutachten. 

Die Begutachtungen dauern in der Regel eine halbe bis eine Stunde.

Das Gesundheitsamt ist bemüht, Untersuchungstermine möglichst innerhalb von 14 Tagen, spätestens innerhalb von vier Wochen, zu vergeben.

Sprechstunde für HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten

In der HIV-Sprechstunde können Sie anonym einen ärztlichen Beratungstermin und einen HIV-Test (Bluttest) erhalten. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts stehen unter Schweigepflicht.
Im ärztlichen Gespräch wird eine individuelle und umfassende Beratung angeboten. Insbesondere wird auf die näheren Umstände eingegangen und besprochen, warum Sie glauben, infiziert zu sein.
Auch wenn dies eine teils quälend lange Wartezeit bedeutet: es macht frühestens 6 Wochen nach dem Ereignis (ungeschützter Sex) Sinn, einen HIV-Bluttest durchzuführen. Der Test weist im Falle einer Infektion die Antikörper des menschlichen Immunsystems gegen die HIV-Viren und / oder das Vorhandensein des Virus-Antigens nach. Hierzu benötigt der menschliche Körper zwei bis drei Monate.

Falls Sie unter 16 Jahre alt sind, ist für den HIV-Test eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

Der Test kostet 10,-- €. Wir stellen keine Bescheinigung über das Testergebnis aus.

Das Testergebnis teilen wir in der Regel nur persönlich, nicht telefonisch mit. Zur Ergebnismitteilung können Sie gerne eine Person Ihres Vertrauens mitbringen.

In Einzelfällen ist auch die Untersuchung von anderen sexuell übertragbaren, teilweise chronisch verlaufenden, Infektionskrankheiten wie z. B. Hepatitis B, C oder D sinnvoll. Diese Blutuntersuchungen auf sexuell übertragbare Erkrankungen können ebenfalls anonym gegen Kostenerstattung durchgeführt werden. Auch hierbei erfolgt die Ergebnismitteilung nur persönlich.

Betäubungsmittelüberwachung

Betäubungsmittel sind stark wirkende Arzneimittel mit einem Abhängigkeits- und Missbrauchspotential.

Zur Ausübung des ärztlichen Berufes befugte Personen  dürfen diese Stoffe in Form von zubereiteten Arzneimitteln  im Rahmen ärztlicher Behandlungen einschließlich der Behandlung einer Betäubungsmittelabhängigkeit auf einem speziellen Rezeptvordruck verschreiben.

Dem Gesundheitsamt ist vom Gesetzgeber die Überwachung der Lagerung und Abgabe der Betäubungsmittel in  Arztpraxen und Zahnarztpraxen übertragen worden.

Reisen und Betäubungsmittel

Betäubungsmittel können auch mit Ihnen auf Reisen gehen. Bei Reisen bis zu 30 Tagen in Mitgliedsstaaten des Schengener Abkommens (zur Zeit  Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Liechtentein, Schweiz und Ungarn) kann die Mitnahme von ärztlich verschriebenen Betäubungsmitteln, mit einer von einem im Kreis Herzogtum Lauenburg niedergelassenen Arzt ausgefüllten Bescheinigung, erfolgen. Diese Bescheinigung ist zwingend vom Gesundheitsamt zu beglaubigen. Die Verwaltungsgebühr für die Beglaubigung beträgt 10,00 Euro. Für jedes Betäubungsmittel ist eine gesonderte Bescheinigung erforderlich. Ein Formular finden Sie hier.

Bei längeren Reisen in Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens sowie im Falle einer Betäubungsmittelmitnahme in Staaten außerhalb des Schengener Abkommens setzen Sie sich bitte mit der betreffenden Botschaft oder dem Konsulat in Verbindung. Dort wird man Ihnen Auskünfte hinsichtlich der Einfuhrbestimmungen geben. In letzteren Fällen verwenden Sie bitte dieses Formular

Terminvereinbarung

Sprechstunden werden sowohl in Ratzeburg als auch in Geesthacht angeboten.

Ihre Ansprechpartnerin im Geschäftszimmer Ratzeburg

Frau Schmahl

Fachdienst Gesundheit

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

Ihre Ansprechpartnerin im Geschäftszimmer Geesthacht

Frau Reineke

Fachdienst Gesundheit

Otto-Brügmann-Straße 8
21502 Geesthacht

Weitere Ansprechpartnerin für die Betäubungsmittelüberwachung

Frau Pollom

Fachdienst Gesundheit
Ärztin

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg





 





 


 


 

 

Kommunalhygiene und Infektionsschutz

Belehrung für Lebensmittelpersonal ("Gesundheitszeugnis")

Aktuelle Informationen

Sehr geehrte Bürger*innen,
 
aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie werden voraussichtlich bis Ende des Jahres 2020 die Belehrungen nach § 43 Infektionsschutzgesetz nicht angeboten und durchgeführt. Bis dahin können alternativ, sofern sich die Betriebe in unserem Kreis befinden, die Arbeitgeber eine Belehrung durchführen und dokumentieren analog der Belehrung, die auch sonst nach Aufnahme einer Tätigkeit sowie als Wiederholungsbelehrung alle 2 Jahre stattfinden muss. Diese Vorgehensweise ist in unserem Kreis auch bei den Lebensmittelkontrolleuren so akzeptiert.
 
In den Schulen kann ersatzweise die Belehrung von Lehrkräften vorgenommen werden.
 
Sollten sie sich selbstständig machen wollen und deshalb eine Belehrung benötigen, können Sie sich alternativ in Hamburg Altona, Am Diebsteich 55 unter www.Gesundheitszeugnis.de für einen Termin anmelden. Alle weiteren Informationen zu dem Termin erhalten Sie auf dieser Webseite.

Hygienische Überwachung von Einrichtungen des Gesundheitswesens

Das Gesundheitsamt hat vielfältige Aufgaben in der Kommunalhygiene. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Beratung und Überwachung der Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Kindergemeinschaftseinrichtungen des Kreisgebiets.

Diese Aufgaben sind im Infektionsschutzgesetz festgeschrieben. Die Liste der Einrichtungen, die der hygienischen Überwachung durch das Gesundheitsamt unterliegen. ist lang. Dies sind u.a.:

  • Krankenhäuser
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen
  • Tageskliniken
  • Entbindungseinrichtungen
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe
  • Alten- und Pflegeheime (Einrichtungen nach § 1 Absatz 1 bis 5 des Heimgesetzes)
  • Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber, Spätaussiedler und Flüchtlinge
  • Einrichtungen, in denen überwiegend Säuglinge, Kinder oder Jugendliche betreut werden, insbesondere Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorte, Schulen oder sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heime, Ferienlager und ähnliche Einrichtungen.

  Vorort-Begehungen

In unterschiedlichen Abständen, die durch das mögliche Infektionsrisiko, das in den jeweiligen Einrichtungen für ihre Patienten und Nutzer besteht, begründet sind, führt das Gesundheitsamt Vorort-Begehungen durch.
Hierbei werden unter anderem die hygienerelevanten Arbeitsabläufe, die Hygienepläne und die baulich-funktionelle Gegebenheiten aus infektionshygienischer Sicht überprüft.

In Krankenhäusern und Einrichtungen für ambulantes Operieren werden darüber hinaus die Daten

  • zur Erfassung und Bewertung von Krankenhausinfektionen,
  • zum Auftreten von Bakterien mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen gegen Antibiotika
  • und des Antibiotikaverbrauchs

nachvollzogen.

Auch Beschwerden von Patientinnen, Patienten oder Angehörigen über Hygienemängel in den oben genannten Gesundheitseinrichtungen können zur Hygieneüberprüfung der betroffenen Einrichtung führen.

Aktuelle Information zum HALT-2-Projekt finden Sie hier.


Ihr Ansprechpartner:

Herr Dr. Fink

Fachdienst Gesundheit
Facharzt für Innere Medizin / Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

Dokumente

Meldewesen für übertragbare Krankheiten

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) erfasst in § 6 und § 7 alle in Deutschland meldepflichtigen übertragbaren Krankheiten und Krankheitserreger. Die Spannbreite der Krankheiten ist weit; sie reicht von Lebensmittelinfektionen, hervorgerufen beispielsweise durch Salmonellen, über Virusinfektionen wie die verschiedenen Hepatitiden A bis E bis hin zu Meningitis und Tuberkulose. Auch Masern, Typhus, EHEC-Infektionen, Cholera, Pest, Tollwut, Botulismus und andere Infektionserkrankungen und – erreger sind meldepflichtig.

Die Erkrankungen sind dem Gesundheitsamt gegenüber anzuzeigen. Die zur Meldung verpflichteten Personen sind in § 8 IfSG aufgeführt.

Wenn eine Verbreitung der Erkrankungen und Ansteckungsgefahren für die Bevölkerung zu befürchten sind, führt das Gesundheitsamt die Ermittlungen durch. Recherchiert werden dann beispielsweise der Erkrankungsbeginn und -verlauf, alle Kontaktpersonen sowie die Erkrankungsursache.
Das Gesundheitsamt bietet den betroffenen Bürgern ausführliche Beratungen zu Hygiene- und sonstigen Verhaltensmaßnahmen. Es legt darüber hinaus die nach seinen Ermittlungen erforderlichen Maßnahmen fest. Diese können in medizinischen Untersuchungen der Betroffenen oder ihres sozialen Umfeldes bestehen, zu Impfungen oder antibiotischer Therapie führen und im Einzelfall bis hin zu einem beruflichen Tätigkeitsverbot oder einer Quarantäne reichen.

Das Gesundheitsamt übermittelt wöchentlich die eingegangenen Meldungen an das Kompetenzzentrum für das Meldewesen übertragbarer Erkrankungen in Kiel. Von dort geht der Datentransfer weiter zum Robert Koch-Institut nach Berlin, wo alle Informationen bundesweit zusammengeführt und ausgewertet werden.


Infektionsschutzmeldungen können täglich und rund um die Uhr dem Gesundheitsamt per Fax unter der Nummer 04541/888-259 übermittelt werden. 

Das Meldeformular finden Sie hier

Tuberkulosefürsorge

Die Tuberkulose ist weltweit verbreitet. Etwa zwei Milliarden Menschen – ein Drittel der Menschheit – sind mit dem Tuberkuloseerreger infiziert. Etwa 1,7 Millionen Menschen sterben jährlich an der Tuberkulose, obwohl sie gut behandelbar ist.
Damit ist die Tuberkulose heute die weltweit häufigste zum Tode führende Infektionskrankheit bei Jugendlichen und Erwachsenen. Dies zeigt, dass die Tuberkulose ein großes Problem der armen Länder dieser Welt ist. Dort wird, wie beispielsweise in Afrika, durch die Koinfektion mit HIV, aber auch durch Armut, schlechte medizinische Versorgung, Krieg und Migration, der Tuberkulose Vorschub geleistet.

Auch in Europa ist die Lage in einigen Regionen besorgniserregend. In Osteuropa breitet sich die Erkrankung weiter aus. Neben den, durch die politischen Umwälzungen geförderten, drastisch gestiegenen Fallzahlen, ist das Auftreten der gegen die üblichen Tuberkulosemedikamente resistenter und multiresistenter Bakterien dort alarmierend. Dies ist, vor dem Hintergrund immer offenerer Grenzen, auch für Deutschland besorgniserregend.

Obwohl die Fallzahlen in Deutschland weiter zurückgehen, gibt es keinen Grund zur Entwarnung.
Die oben geschilderten Tendenzen bedrohen auch hier die öffentliche Gesundheit. Zudem ist die Tuberkulose immer noch ein zum Teil erhebliches Problem in sozialen Randgruppen unserer Gesellschaft. Ein besonderes Risiko, an einer Tuberkulose zu erkranken, haben Kontaktpersonen zu Menschen mit offener Lungentuberkulose. Personen, die an das Immunsystem schwächenden Erkrankungen leiden, die drogenabhängig, obdachlos oder arm sind, erkranken häufiger an Tuberkulose. Tuberkulose ist darüber hinaus in Deutschland besonders häufig bei Menschen anzutreffen, die aus Ländern kommen, in denen die Tuberkulose noch sehr verbreitet ist.
Im Jahr 2007 erkrankten hier gut 5000 Menschen an Tuberkulose, gut 200 Menschen starben daran. Auch in Deutschland nehmen die Resistenzen zu.

Als wesentliche Ursachen für den Rückgang der Tuberkulose in Deutschland sind das Einführen der speziellen Antibiotikatherapie in den 50er Jahren und eine gute Kontrolle der Tuberkulose durch die Gesundheitsämter zu nennen.
Dem Gesundheitsamt kommt bei der Tuberkulosebekämpfung, neben den behandelnden Ärzten, eine besondere Bedeutung zu. Nur das Gesundheitsamt verfügt über die nötigen gesetzlichen Mittel und den so geschaffenen Überblick, um

  • Kontaktpersonen zu ermitteln und die erforderlichen Untersuchungen zu veranlassen,
  • Ansteckungsquellen aufzuspüren,
  • Frischinfizierte zu erfassen,
  • vorbeugende Maßnahmen zu veranlassen,
  • Folgefälle frühzeitig zu entdecken,
  • Infektionsketten zu unterbrechen.

Das Kreisgesundheitsamt hat ein Merkblatt zur Tuberkolose erarbeitet, dass Sie hier finden.


Ihre Ansprechpartnerin im nördlichen Kreisgebiet

Frau Brodthagen

Fachdienst Gesundheit

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

Ihre Ansprechpartnerin im südlichen Kreisgebiet

Frau Bartsch

Fachdienst Gesundheit

Otto-Brügmann-Straße 8
21502 Geesthacht

  Gesundheitlicher Umweltschutz

Badegewässerüberwachung

Die gute Qualität der Badegewässer im Kreis Herzogtum Lauenburg ist im Interesse der Bürger und Besucher ein wichtiges Anliegen.

Die Badestellen (EU-Überwachung) und die Bademöglichkeiten (regionale Überwachung) des Kreises werden während der Badesaison (01.06. bis 15.09. eines jeden Jahres) auf der Grundlage der EU-Badegewässerrichtlinie und der hierauf erlassenen Badegewässerverordnung des Landes Schleswig-Holstein mindestens einmal im Monat überprüft.
Hierzu werden an den Badestellen und -möglichkeiten Wasserproben auf Darmkeime  (Escherichia coli und Intestinale Enterokokken) untersucht. Weiterhin werden Messungen und Sinnesprüfungen vor Ort durchgeführt.

Jeder Einzelne kann zum Erhalt einer guten Badegewässerqualität und der hygienischen Verhältnisse an den Badegewässern beitragen:

  • Lassen Sie keine Abfälle liegen!
  • Benutzen Sie die vorhandenen Sanitäranlagen!
  • Halten Sie Haustiere, wie z. B. Hunde und Pferde, von den Badegewässern fern!
  • Unterlassen Sie an den Badegewässern das Füttern der Wasservögel!

Die aktuellen Badegewässeruntersuchungsdaten, die Beschreibung der Badestellen, die Bewertung der Badegewässerqualität, die Badegewässerprofile des Kreises, sowie weitere allgemeine Informationen zu den EU-Badegewässern können Sie auf den Internetseiten des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein  (MSGFG) unter www.badewasserqualitaet.schleswig-holstein.de nachlesen.

Ansprechpartner:

Herr Zühlke

Fachdienst Gesundheit
Gesundheitsaufseher

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

 

Schwimm- und Badebeckenüberwachung

Die positive Wirkung des Schwimmens und Badens auf die Gesundheit ist unbestritten. Schlechte Badewasserqualität kann jedoch für den Badegast eine gesundheitliche Gefährdung darstellen.
Das Infektionsschutzgesetz fordert deshalb, dass Schwimm- und Badebeckenwasser in öffentlichen Bädern so beschaffen sein muss, dass durch das Baden keine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, zu befürchten ist.

Um den Forderungen des Infektionsschutzgesetzes gerecht zu werden, muss eine sach- und fachgerechte Aufbereitung des Badebeckenwassers gewährleistet sein. Hierzu existiert das technische Regelwerk der DIN 19643 - Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser.

Das Gesundheitsamt überprüft die Bäder regelmäßig auf der Grundlage der oben genannten Norm bzw. der Empfehlungen der Badewasserkommission des Umweltbundesamtes.

Informative Verweise:

Ansprechpartner:

Herr Werner

Fachdienst Gesundheit
Gesundheitsingenieur

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

 

Trinkwasserüberwachung

Eine der wesentlichen Hygieneaufgaben des Gesundheitsamtes ist die Überwachung von Wasserversorgungsanlagen und der Qualität des daraus abgegebenen Trinkwassers.
Hierunter fallen Wasserwerke, Kleinanlagen zur Eigenversorgung aber auch Anlagen der Trinkwasserinstallation von Gemeinschaftseinrichtungen und auch privaten Wohnhäusern.
Die rechtliche Grundlage für die Überwachung ist die Trinkwasserverordnung die selbst wiederum auf das Infektionsschutzgesetz Bezug nimmt.
Demzufolge muss Trinkwasser frei von Krankheitserregern sein und darüber hinaus dürfen die in der Anlage 2 der Trinkwasserverordnung festgesetzten Grenzwerte für chemische Stoffe nicht überschritten werden.

Anlagen der Trinkwasserinstallation
Durch Stagnation von Trinkwasser in Hausinstallationen kann das vom Versorger abgegebene qualitativ nicht zu beanstandende Trinkwasser nachteilig beeinflusst werden. So können in Abhängigkeit von den Materialien der Trinkwasserleitungen aus diesen chemische Stoffe (z. Bsp. Kupfer, Blei, Zink etc.) in das Trinkwasser abgegeben
werden. Darüber hinaus können Keime sich im stagnierenden Wasser vermehren, z.B. die typischen Wasserkeime Pseudomonaden oder Legionellen.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Untersuchung der Trinkwasserinstallation auf Legionellen
Die Trinkwasserverordnung fordert, dass unter gewissen technischen Voraussetzungen die Trinkwasserinstallation öffentlich und gewerblich genutzter Gebäude auf Legionellen untersucht werden müssen. Nähere Informationen zu Legionellen und deren Untersuchungspflicht finden Sie in den folgenden Veröffentlichungen:

Ansprechpartner:

Herr Werner

Fachdienst Gesundheit
Gesundheitsingenieur

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

 

Herr Zwieg

Fachdienst Gesundheit
Gesundheitsaufseher

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

Frau Huhnholz

Fachdienst Gesundheit

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

Frau Benn

Fachdienst Gesundheit

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

Umweltbezogener Gesundheitsschutz

Umwelteinflüsse können für chronische und komplexe Erkrankungen mitverantwortlich sein.
Das Gesundheitsamt hat sich das Ziel gesetzt, die Bevölkerung des Kreises möglichst effektiv vor gesundheitlichen Gefahren durch Umwelteinflüsse zu schützen.
Die folgenden Kernaufgaben sind hierzu näher zu betrachten:

  • Bodenhygiene
  • Innen- und Außenlufthygiene
  • Wohnungshygiene
  • Gesundheitliche Beratung der Bevölkerung
  • Bauleitplanung 1)
  • Lärmimmissionen

•1) Im Bereich von Bauleitplanung, Bauanträgen sowie Planfeststellungsverfahren wird das Gesundheitsamt als Träger öffentlicher Belange (z. Bsp. von Verkehrsobjekten, Gewerbeansiedlungen, Intensivtierhaltung und der Trinkwasserversorgung) mit in die Genehmigung der Anträge einbezogen. Dabei muss insbesondere auf die gesundheitlichen Bedürfnisse der Bürger geachtet werden, um auch in Zukunft ein gesundes Wohnen und Leben im Landkreis zu gewährleisten.

Informative Verweise:

Ansprechpartner:

Herr Werner

Fachdienst Gesundheit
Gesundheitsingenieur

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

 

Berufsaufsicht Gesundheitsberufe

Meldung Selbständiger in einem Gesundheitsberuf

Wer selbständig einen Gesundheitsberuf ausübt, hat dies dem Kreis gemäß § 12 Absatz 1 Gesundheitsdienst-Gesetz (GDG) vom 14.12.2001 (GVOBl. 2001, S. 398), zur Aufgabenerfüllung im Bereich der medizinischen Versorgungsplanung, der infektionshygienischen Überwachung sowie der Überwachung der Berechtigung zur Ausübung der Gesundheitsberufe und zur Führung der Berufsbezeichnung zu melden. Diese Verpflichtung besteht nicht, wenn eine solche Verpflichtung nach einer anderen Rechtsvorschrift gegenüber einer Heilberufekammer besteht. In diesem Fall hat die Heilberufekammer die Meldungen an den Kreis weiterzugeben.

Die Meldung ist gemäß § 2  der Landesverordnung über Gesundheitsberufe vom 02.02.2014 (GVOBI. 2014, S. 402)  innerhalb eines Monats nach

  1. Beginn oder Ende der selbständigen Berufsausübung im Bezirk des Kreises oder
  2. Verlegung der Praxis, Betriebs- oder Arbeitsstätte innerhalb des Kreises

vorzulegen.

Die Gesundheitsberufe nach der Anlage zu § 1 der Landesverordnung über Gesundheitsberufe finden Sie hier.....


Zu den Selbständigen gehören auch freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen, also alle Personen, die kein festes Entgelt für ihre Tätigkeit erhalten.

Die Meldung ist auf dem Vordruck des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein abzugeben. Den Vordruck finden Sie hier....

Gerne erhalten Sie den Vordruck auch auf Anfrage postalisch zugeschickt. Mit der Meldung weisen Sie Ihre persönlichen und die Praxisdaten sowie Ihre Qualifikation für die Tätigkeit nach.

Ansprechpartnerinnen für Meldungen Selbständiger in einem Gesundheitsberuf sind

Frau Meinas

Fachdienst Gesundheit

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

 

Frau Robrahn

Fachdienst Gesundheit
Verwaltungsleiterin/stellvertretende Amtsleiterin

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

 

Bitte denken Sie, wenn Sie sich selbständig machen wollen und Praxisräume suchen, daran, rechtzeitig Kontakt zu den Gesundheitsaufseherinnen und Gesundheitsaufsehern des Gesundheitsamtes aufzunehmen, um die Aspekte der Hygiene, z.B. den Hygieneplan, zu besprechen.

Sollte eine Nutzungsänderung der Immobilie erforderlich sein, z.B. weil Sie Wohn- in Praxisräume umwidmen möchten, ist der Fachdienst Bauordnung und Denkmalschutz des Kreises (bzw. die Stadt Geesthacht, falls Ihr Objekt in Geesthacht ist) Ihr Ansprechpartner. Die Nutzungsänderung ist  vor Praxiseröffnung durchzuführen.

Wichtiger Hinweis:

Wer vorsätzlich oder fahrlässig der Meldepflicht nach § 12 Absatz 1 GDG nicht nachkommt, handelt ordnungswidrig gemäß § 17 Absatz 1 Ziffer 1 GDG. Nach Absatz 2 kann die Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 2.500,-- €  geahndet werden.

Zahnärztlicher Dienst

Zahnärztlicher Dienst

Aufgaben des zahnärztlichen Dienstes:

  • Zahnärztliche Untersuchungen in Kindertagesstätten und Schulen,
  • Beratungen zur Mundgesundheit für Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Einrichtungen sowie Multiplikatorenschulungen (Lehrpersonal, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern, Pflegepersonal),
  • Gutachten für Behörden und Institutionen.

Ihre Ansprechpartnerin bei Fragen und zu Terminvereinbarungen:

Frau Hanck

Fachdienst Gesundheit
Zahnmedizinische Fachangestellte

Otto-Brügmann- Straße 8
21502 Geesthacht

  Der Fachdienst Gesundheit ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege im Kreis Herzogtum Lauenburg e.V.

Die 1. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft ist Frau Klase

Frau Klase

Fachdienst Gesundheit
Zahnärztin

Otto-Brügmann-Straße 8
21502 Geesthacht

Die Geschäftsführung für die  Arbeitsgemeinschaft obliegt Frau Pöhls (Prophylaxehelferin). 

Sie erreichen die Arbeitsgemeinschaft wie folgt:

Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege im Kreis Herzogtum Lauenburg e.V. (KAG), Otto-Brügmann-Straße 8, 21502 Geesthacht, Telefon 04152/809814

 

Krankenhausfinanzierung

Krankenhausfinanzierung

Zweck der Krankenhausfinanzierung gemäß dem Gesetz zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und zur Regelung der Krankenhauspflegesätze (Krankenhausfinanzierungsgesetz - KHG) vom 29.09.1972 in der Fassung der Bekanntmachung vom 10.04.1991 (BGBl. I S. 886)  ist die wirtschaftliche Sicherung der Krankenhäuser, um eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsstarken, eigenverantwortlich wirtschaftenden Krankenhäusern zu gewährleisten und zu tragbaren Pflegesätzen beizutragen.

Im Krankenhausfinanzierungsgesetz werden Fördertatbestände festgelegt, für die die Länder nähere Regelungen zu treffen haben. In Schleswig-Holstein ist dies in Form des Gesetzes zur Ausführung des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (AG-KHG) vom 12.12.1986 (GVOBl. 1986, S. 302)  geschehen.

Hiernach stellen das Land und der Kreis die Versorgung der Bevölkerung mit Krankenhäusern in öffentlich-rechtlicher, freigemeinnütziger oder privater Trägerschaft sicher. Der Kreis Herzogtum Lauenburg ist nicht Träger eines eigenen Krankenhauses.

Das zuständige Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein stellt den Krankenhausplan auf, der Grundlage für die Förderung der Investitionskosten ist. Derzeit gilt der Krankenhausplan 2017 des Landes Schleswig-Holstein  gemäß Erlass des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung vom 15.12.2016 (Amtsbl. Schl.-H. 2017, S. 11).

Der Kreis bewilligt auf Antrag Fördermittel als feste jährliche Pauschalbeträge für

  1. die Wiederbeschaffung von Anlagegütern mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von mehr als drei  und bis zu 30 Jahren sowie
  2. kleine bauliche Maßnahmen bis zu einem Betrag von 30.678 Euro ohne Umsatzsteuer.

Die Bemessung der pauschalen Förderung wird vom Land Schleswig-Holstein festgelegt. Auf der Grundlage der förderungsfähigen Krankenhäuser, Planbetten, Fallzahlen, Ausbildungsplätze sowie Intensivbetten ermittelt das Ministerium für den Kreis einen Betrag, der mit der Einwohnerzahl multipliziert wird.

Ansprechpartnerin für die Krankenhausfinanzierung ist

Frau Robrahn

Fachdienst Gesundheit
Verwaltungsleiterin/stellvertretende Amtsleiterin

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

Zuständig für 46 Dienstleistungen

Themen aus dem Kreis