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Was müssen Sie bei Einreise aus dem Ausland beachten?

Testpflicht

Bei Einreise per Flugzeug aus dem Ausland (aus jedem Land und nicht nur aus ausländischen Risikogebieten) nach Deutschland, sind Sie ab 30. März 2021 verpflichtet, dem Beförderer vor dem Abflug im Ausland einen negativen Coronatest vorzulegen, der die nachfolgenden Anforderungen erfüllt. Das Testergebnis müssen Sie bei der Einreise mit sich führen und bei einer Grenzkontrolle auf Verlangen vorlegen.
Die dem Testergebnis zugrundliegende Abstrichnahme darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen. Das benötigte Testergebnis muss die Anforderungen des RKI erfüllen. Der Testnachweis muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, jeweils in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen. Sollte es sich um einen Antigenschnelltest handeln, muss auch der Hersteller des Tests auf dem Testergebnis vermerkt sein.

Wie müssen Sie sich nach Ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet verhalten?

Einreiseanmeldung und Testpflicht

Die Anmeldung der Einreise und die Pflicht zur Testung ergeben sich aus der seit dem 14.01. gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

Diese Regelungen sehen wie folgt aus:

Um zu erfahren, welche Regelungen für Sie gelten, informieren Sie sich bitte auf der Internetseite des RKI, unter welche Kategorie das Land fällt, aus dem Sie nach Schleswig-Holstein einreisen.

Ihre Einreise melden Sie unter www.einreiseanmeldung.de vor Ihrer Einreise nach Schleswig-Holstein an. Sollte dies unter dem genannten Link nicht möglich sein, können Sie auch den folgenden Meldebogen verwenden.

Online-Meldebogen

Alternativ können Sie auch den Meldebogen als PDF herunterladen und ausgefüllt per E-Mail an das Gesundheitsamt schicken.


Das benötigte Testergebnis muss die Anforderungen des RKI erfüllen.

Das Testergebnis muss anschließend für mindestens 10 Tage nach Einreise aufbewahrt werden.

 

Quarantäneregelungen

Personen, die aus einem Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet laut RKI (Ausland) nach Schleswig-Holstein einreisen, haben sich unmittelbar für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Personen, die aus einem Virusvariantengebiet laut RKI (Ausland) nach Schleswig-Holstein einreisen, haben sich unmittelbar für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Verkürzung der Quarantäne

Sollten Sie aus einem durch das RKI als Virusvariantengebiet ausgewiesenen Risikogebiet einreisen, ist keine Verkürzung der Quarantäne möglich.

Für Einreisen aus "normalen" ausländischen Risikogebieten und ausländischen Hochinzidenzgebieten gilt folgendes:

Mit einem negativen Testergebnis, bei dem die Testung frühestens am sechsten Tag nach Einreise (Einreisetag nicht mitgezählt) durchgeführt wurde, kann die Quarantäne verkürzt werden.

Das Testergebnis muss in deutscher, englischer, dänischer oder französischer Sprache auf Papier oder in einem elektronischen Dokument vorliegen. Das benötigte Testergebnis muss die Anforderungen des RKI erfüllen. Sollte es sich um einen Antigenschnelltest handeln, muss auch der Hersteller des Tests auf dem Testergebnis vermerkt sein.

Das Testergebnis muss für mindestens 10 Tage nach Einreise aufbewahrt werden.

Fristberechnung für den zweiten Test zur Verkürzung der Quarantäne:

Wie müssen Sie sich verhalten, wenn Sie Symptome haben?

Sollten während der Quarantäne Symptome auftreten, müssen Sie das Gesundheitsamt informieren. Daneben haben Sie zur Durchführung eines Tests einen Arzt oder ein Testzentrum aufzusuchen.

Wann müssen Sie nicht in Quarantäne?

Alle Ausnahmeregelungen gelten nur, wenn die betreffende Person keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust aufweist.

Ausnahmen für alle Risikogebietskategorien:

  • Personen, die nur zur Durchreise in Schleswig-Holstein sind und Schleswig-Holstein auf dem schnellsten Weg wieder verlassen
  • Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder im Risikogebiet und bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte
    1. Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, oder
    2. Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist, und dies durch den Dienstherrn, die Arbeitgeberin oder Auftraggeberin oder den Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird.
  • Bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte
    1. Personen, die in Schleswig-Holstein ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in ein Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler), oder
    2. in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung nach Schleswig-Holstein begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger);

die zwingende Notwendigkeit sowie die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte sind durch die Arbeitgeberin oder Auftraggeberin, den Arbeitgeber oder Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen.

Dies gilt für Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, nur innerhalb des Grenzverkehrs mit Dänemark und mit der Maßgabe, dass die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist, und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird.

Weitere Ausnahmeregelungen für "normale" Risikogebiete und Hochinzidenzgebiete

Folgende Personengruppen müssen nicht in Quarantäne:

  • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Dänemark entweder weniger als 24 Stunden in Dänemark aufgehalten haben oder für weniger als 24 Stunden nach Deutschland eingereist sind
  • Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder im Risikogebiet
    • aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, der oder des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegattin, Ehegatten,Lebensgefährtin oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorge- oder Umgangsrecht, sowie Ehegattinnen, Ehegatten, Lebenspartnerinnen, Lebenspartner, Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten dieser Person
    • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte als hochrangiges Mitglied des diplomatischen und konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen und Regierungen
  • Bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen, die die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren. Der Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung müssen die Notwendigkeit sowie die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte bescheinigen. Der Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung müssen die Notwendigkeit sowie die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte bescheinigen.

Die folgenden Ausnahmen gelten nur für Personen, die die Test- und Nachweispflicht nach der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes erfüllt haben (negatives Testergebnis höchstens 48 Stunden vor Einreise bzw. für "normale" Risikogebiete auch bei Einreise, welches bestimmte Anforderungen erfüllt):

    • Personen, die in bestimmten Bereichen arbeiten und deren Einreise zwingend notwendig ist (Notwendigkeit muss bescheinigt werden)
    • Einreise nach Schleswig-Holstein oder Aufenthalt in einem Risikogebiet aufgrund eines Besuches von Verwandten ersten und zweiten Grades, der oder des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegattin, Ehegatten, Lebensgefährtin oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorge- oder Umgangsrecht, sowie Ehegattinnen, Ehegatten, Lebenspartnerinnen, Lebenspartner, Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten dieser Person
    • Einreise aufgrund einer dringenden medizinischen Behandlung
    • Einreise als Beistand oder zur Pflege einer schutz- oder hilfebedürftigen Person
    • Polizeivollzungsbeamte, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren
    • Personen, die bis zu 5 Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen der Ausbildung oder des Studiums in einem Risikogebiet waren oder nach Deutschland einreisen (zwingende Notwendigkeit muss bescheinigt werden)
    • Personen, die an internationalen Sportveranstaltungen akkreditiert oder zur Teilnahme an Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen von einem Bundessportfachverband eingeladen sind
    • Urlaubsrückkehrer, wenn weitere Voraussetzungen erfüllt sind
  • Weiterhin entfällt die Quarantäne bei folgenden Personengruppen:
    • Personen nach § 54a Infektionsschutzgesetz
    • Angehörige ausländischer Streitkräfte in Sinne des NATO-Truppenstatuts, die zu dienstlichen Zwecken einreisen bzw. zurückkehren
    • Personen, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme einreisen, wenn die staatliche Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord eine Beschäftigung oder einen Einsatz unter Bedingungen, die mit einer Absonderung vergleichbar sind (Arbeitsquarantäne), nach Satz 2 bewilligt hat und solange die Personen während der ersten 10 Tage nach ihrer Einreise in unveränderten Gruppen von höchsten fünf Personen zusammen wohnen und arbeiten, von denen sämtliche Mitglieder

      1. nur innerhalb ihrer Gruppe befördert werden
      2. keine Kontakte zu anderen Gruppen, Beschäftigten oder Dritten haben,
      3. auf dem Betriebsgelände der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers oder dessen Auftraggeberin oder Auftraggebers untergebracht werden,
      4. Sanitärräume und Toiletten zur Verfügung gestellt bekommen und nur diese benutzen,
      5. das Betriebsgelände nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit verlassen
      6. vollständig auf dem Betriebsgelände und in der Unterkunft verpflegt werden,
      7. vor der erstmaligen Zuordnung zu einer Gruppe negativ auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet werden,
      8. mindestens zweimal wöchentlich auf dem Betriebsgelände getestet werden und ein zusätzlicher Test unmittelbar vor Ablauf der Arbeitsquarantäne durchgeführt wird und
      9. überwiegend mit Arbeiten außerhalb von geschlossenen Räumen beschäftigt werden.

      Wenn Maßnahmen der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers die Einhaltung der Bedigungen gewährleisten, soll die staatliche Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord auf Antrag der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers oder deren oder dessen Auftraggeberin oder Auftraggeber eine Arbeitsquarantäne bewilligen; sie informiert in diesem Fall die zuständige kommunale Gesundheitsbehörde.
      Arbeitgeberinnen, Arbeitgeber, Auftraggeberinnen und Auftraggeber, denen Arbeitsquarantäne bewilligt worden ist, dürfen keine Personen beschäftigen oder einsetzen, die nach § 1 Abs. 1 Corona-Quarantäneverordnung absonderungspflichtig sind.

  • In begründeten Fällen können weitere Ausnahmen auf Antrag durch das zuständige Gesundheitsamt erteilt werden

Weitere Informationen finden Sie in der Verordnung des Landes Schleswig-Holstein sowie in den FAQs des Landes Schleswig-Holstein.


Bei weiteren Fragen können Sie auch eine E-Mail an die folgende Mailadresse schreiben: Einreisende@kreis-rz.de

 

Weitere Informationen für Reiserückkehrende

  • Weitere Regelungen finden Sie in der  Landesverordnung, etwa Negativ-Befund auf Covid-19 oder genauere Informationen zu Ausnahmeregelungen.

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