Inhalt

Aktuelles zum Thema Corona (SARS-CoV-2)

SARS-CoV-2-Fälle im Kreis Herzogtum Lauenburg am 17.06.2021:

Meldeformulare für absonderungspflichtige Personen

Onlineformular für positiv getestete Personen

Onlineformular für Kontaktpersonen

PDF-Formular: Meldung Positive Person bzw. Kontaktperson

Verhaltensregeln während der häuslichen Absonderung

  • Kein enger körperlicher Kontakt zu Familienangehörigen / anderen Personen.
  • Ein Abstand von > 1,50 m zu allen Personen ist einzuhalten.
  • Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen.
  • Tragen eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes, wenn es unvermeidlich ist, dass der Raum mit Dritten geteilt werden muss. Der Mund-Nasen-Schutz ist bei Durchfeuchtung spätestens nach zwei Stunden zu wechseln.
  • Die vorgenannten Unterpunkte gelten nicht bei Personen, die persönliche Zuwendung oder Pflege brauchen oder diese durchführen und sich im gleichen Haushalt befinden (engster Familienkreis).
    Kontakte in diesem Zusammenhang sind auf das notwendige Maß zu reduzieren.
  • Führen eines Tagebuchs bezüglich auftretender Symptome. Die Körpertemperatur ist zweimal täglich zu messen. Die Werte sind zu notieren.
  • Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber oder erhöhter Temperatur, Husten, Reizung des Rachens oder Schnupfen ist unverzüglich der Fachdienst Gesundheit unter den unten aufgeführten Kontaktdaten zu informieren.
  • Hinweis: Bitte nehmen Sie in diesem Fall zusätzlich sofort telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf oder rufen Sie den hausärztlichen Notdienst unter 116 117 an. Falls Sie schwer oder lebensbedrohlich erkranken, wählen Sie sofort 112.

Wann bin ich eine Kontaktperson?

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  1. Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  2. Gespräch mit dem Fall (face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  3. Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

Kontaktpersonen nach Robert Koch-Institut


Aktuelle Informationen

Rechtsgrundlagen

Für die sogenannte "Bundesnotbremse" gilt ergänzend zu den nachfolgenden Regelungen § 28b Infektionsschutzgesetz

Landesverordnungen und Erlasse

Aktuelle Allgemeinverfügungen des Kreises im Zusammenhang mit der Ausbreitung von CoViD-19

interaktive Karte zu den Mund-Nasen-Bedeckungs-Bereichen

Teststationen/Testzentren im Kreis Herzogtum Lauenburg

Eine Übersicht der aktiven Testzentren und Teststationen im Kreis Herzogtum Lauenburg mit Öffnungszeiten und Anmeldeinformationen finden Sie unter www.kreis-rz.de/testzentren.

Folgende Teststationen und Testzentren bieten derzeit kostenfreie Corona-Schnelltests an:

Der Corona-Schnelltest ist positiv ausgefallen - Was ist jetzt zu tun?

FAQ (deutsch & other languages)

Nützliche Hinweise zu allen Fragen rund um das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat das Land Schleswig-Holstein in einer Übersicht der häufig gestellten Fragen zusammengefasst.

Informationen in weiteren Sprachen:


mit freundlicher Unterstützung von:

Bezirksamt Neukölln

Chance Berlin

Informationen für Reiserückkehrer und Einreisende (auch Saisonarbeit)

Wie müssen Sie sich nach Ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet verhalten?

Um zu erfahren, welche Regelungen für Sie gelten, informieren Sie sich bitte auf der Internetseite des RKI, unter welche Kategorie das Land fällt, aus dem Sie nach Schleswig-Holstein einreisen.
 
Grundsätzlich müssen Personen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, Ihre Einreise anmelden, über einen Nachweis verfügen und sich in Quarantäne begeben.

Welche genauen Regelungen und Ausnahmen hierbei gelten, finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Einreiseanmeldung

Ihre Einreise melden Sie unter www.einreiseanmeldung.de vor Ihrer Einreise nach Schleswig-Holstein an. Sollte dies unter dem genannten Link nicht möglich sein, können Sie auch den folgenden Meldebogen verwenden.

Online-Meldebogen

Alternativ können Sie auch den Meldebogen als PDF herunterladen und ausgefüllt per E-Mail an das Gesundheitsamt schicken.

Wann müssen Sie Ihre Einreise anmelden?

Quarantänepflicht

Personen, die aus einem Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet laut RKI (Ausland) nach Schleswig-Holstein einreisen, haben sich unmittelbar für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Personen, die aus einem Virusvariantengebiet laut RKI (Ausland) nach Schleswig-Holstein einreisen, haben sich unmittelbar für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Verkürzung der Quarantäne

Normales Risikogebiet

Durch die Vorlage eines bestimmten Nachweises kann die Quarantäne bereits vor Ablauf der 10 Tage beendet werden. Die Quarantäne endet, wenn der Nachweis an das zuständige Gesundheitsamt (corona-kreis-rz@awsh.de) übermittelt wird und keine typischen Symptome einer Coronainfektion wie Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- und Geschmacksverlust vorliegen.

Nachweismöglichkeiten:

  • Für geimpfte Personen:
    • Nachweis von 2 Impfungen für die Impfstoffe BioNTech, Moderna und AstraZeneca bzw. einem Nachweis von einer Impfung für den Impfstoff von Johnson und Johnson oder
    • für Personen, die bereits am Coronavirus erkrankt waren, das positive PCR-Testergebnis sowie den Impfnachweis
    • seit der letzten Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein
  • Für genesene Personen:
    • positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegt
  • Für getestete Personen:
    • negatives Corona-Testergebnis
    • PCR-Test: die Abstrichnahme darf höchstens 72 Stunden vor der Einreise erfolgen. 
    • Antigen-Schnelltest: die Abstrichnahme darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen, außerdem müssen auch Angaben zum Hersteller auf dem Testergebnis vermerkt sein.
    • Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.
    • Die genauen Anforderung können Sie hier nachlesen https://www.rki.de/covid-19-tests.

Hochinzidenzgebiet

Für genesene und geimpfte Personen gelten die gleichen Regelungen wie für normale Risikogebiete.
 

Für Personen, die weder genesen nocht vollständig geimpft sind, gilt folgendes:

Ab dem 6. Tag nach Einreise kann eine Testung durchgeführt werden. Sobald Sie über ein negatives Testergebnis verfügen, endet die Quarantäne, wenn keine typischen Symptome einer Coronainfektion wie Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- und Geschmacksverlust vorliegen

Bitte beachten Sie: Sie können dafür einen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest durchführen lassen (hier bitte mit Vermerk des Herstellers auf dem Testergebnis). Ein Selbsttest ist nicht zulässig.

Virusvariantengebiet

Eine Verkürzung der Quarantäne ist nicht möglich.

 

Übersicht und Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Nachweispflicht

Personen über 6 Jahren, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem durch das RKI als Risikogebiet ausgewiesenen Land aufgehalten haben, sind verpflichtet, über einen bestimmten Nachweis zur Einreise nach Deutschland zu verfügen.

Einreise aus normalem Risikogebiet

Die eingereiste Person muss spätestens 48 Stunden nach Einreise nach Deutschland über einen der folgenden Nachweise verfügen. Sollte ein Beförderer genutzt werden (z.B. Einreise per Flugzeug), muss der Nachweis bereits vor Einreise vorliegen und dem Beförderer vorgelegt werden können.

  • Für geimpfte Personen:
    • Nachweis von 2 Impfungen für die Impfstoffe BioNTech, Moderna und AstraZeneca bzw. einem Nachweis von einer Impfung für den Impfstoff von Johnson und Johnson oder
    • für Personen, die bereits am Coronavirus erkrankt waren, das positive PCR-Testergebnis sowie den Impfnachweis
    • seit der letzten Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein
  • Für genesene Personen:
    • positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegt
  • Für getestete Personen:
    • negatives Corona-Testergebnis
    • PCR-Test: die Abstrichnahme darf höchstens 72 Stunden vor der Einreise erfolgen. 
    • Antigen-Schnelltest: die Abstrichnahme darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen, außerdem müssen auch Angaben zum Hersteller auf dem Testergebnis vermerkt sein.
    • Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.
    • Die genauen Anforderung können Sie hier nachlesen https://www.rki.de/covid-19-tests.

Einreise aus Hochinzidenzgebiet

Der Nachweis muss bereits vor der Einreise nach Deutschland der einreisenden Person vorliegen.

  • Für geimpfte Personen:
    • Nachweis von 2 Impfungen für die Impfstoffe BioNTech, Moderna und AstraZeneca bzw. einem Nachweis von einer Impfung für den Impfstoff von Johnson und Johnson oder
    • für Personen, die bereits am Coronavirus erkrankt waren, das positive PCR-Testergebnis sowie den Impfnachweis
    • seit der letzten Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein
  • Für genesene Personen:
    • positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegt
  • Für getestete Personen:
    • negatives Corona-Testergebnis
    • PCR-Test: die Abstrichnahme darf höchstens 72 Stunden vor der Einreise erfolgen. 
    • Antigen-Schnelltest: die Abstrichnahme darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen, außerdem müssen auch Angaben zum Hersteller auf dem Testergebnis vermerkt sein.
    • Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.
    • Die genauen Anforderung können Sie hier nachlesen https://www.rki.de/covid-19-tests.

Einreise aus Virusvariantengebiet

Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet sind nur folgende Nachweise zulässig, die bereits vor der Einreise dem Einreisenden vorliegen müssen:

  • negatives Corona-Testergebnis
    • PCR-Test: die Abstrichnahme darf höchstens 72 Stunden vor der Einreise erfolgen. 
    • Antigen-Schnelltest: die Abstrichnahme darf höchstens 24 Stunden vor der Einreise erfolgen, außerdem müssen auch Angaben zum Hersteller auf dem Testergebnis vermerkt sein.
    • Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.
    • Die genauen Anforderung können Sie hier nachlesen https://www.rki.de/covid-19-tests.

 

Übersicht und Ausnahmen von der Nachweispflicht

 

Wie müssen Sie sich verhalten, wenn Sie Symptome haben?

Sollten während der Quarantäne Symptome auftreten, müssen Sie das Gesundheitsamt informieren.

Weitere Informationen für Reiserückkehrende

Corona-Impfung

An wen kann ich mich bei Fragen zur Impfung wenden?

Eine zentrale Impfhotline des Bundesgesundheitsministeriums kann dazu über die 116 117 angewählt werden. Bei allgemeinen Fragen können Sie sich auch an die Bürgerhotline des Landes wenden unter 0431  797 000 01 oder
per E-Mail an Impftermine@sozmi.landsh.de.

Anmeldung zur Impfung

Einen Impftermin im Impfzentrum können Sie online auf der Internetseite www.impfen-sh.de buchen. Alternativ impfen auch Hausärzte.

Hinweis: Der Kreis Herzogtum Lauenburg vergibt keine Impftermine

Impfzentren im Kreis Herzogtum Lauenburg

Die Impfzentren des Kreises befinden sich in Alt-Mölln und in Geesthacht. Diese können bequem mit dem Pkw oder öffentlichen Nahverkehr erreicht werden. Parkplätze und Haltestellen befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Einzelhandel (Stand 31.05.2021)

  • Es muss ein Hygienekonzept vorliegen und die Kundenzahl ist entsprechend der Größe der Verkaufsfläche zu begrenzen.
  • Vor und in Verkaufs- und Warenausgabestellen, in abgeschlossenen Verkaufsständen, in überdachten Verkehrsflächen von Einkaufszentren, auf Wochenmärkten und auf den dazugehörigen Parkflächen ist eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Beschäftigte sind von dieser Pflicht ausgenommen, wenn durch geeignete physische Barrieren die Übertragung von Viren verringert wird.

Tourismus und Gaststätten (Stand: 31.05.2021)

Beherbergung und Gaststätten

Beherbergung

Für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe wie Kreuzfahrtschiffe gelten folgende zusätzliche Anforderungen:

  • Erstellung eines Hygienekonzepts
  • Kontaktdatenerfassung
  • es werden nur getestete Personen nach § 2 Nr. 6 SchAusnahmV in die Beherbergung aufgenommen, deren Testung vor Reiseantritt erfolgt ist; die Testung kann dabei maximal 48 Stunden zurückliegen
  • es werden nur Personen beherbergt, die spätestens alle 72 Stunden einen Testnachweis nach § 2 Nr. 7 SchAusnahmV vorlegen
  • in Bereichen, in denen regelmäßiger Gästekontakt stattfindet, dürfen nur Beschäftigte eingesetzt werden, die spätestens alle 72 Stunden einen Testnachweis nach § 2 Nr. 7 SchAusnahmV vorlegen

Gaststätten

  • Es dürfen keine alkoholischen Getränke an erkennbar Betrunkene verabreicht werden.
  • Die Innengastronomie darf nur für Personen unter 6 Jahren bzw. Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Testnachweises sind (nach § 2 Nr. 7 SchAusnahmV) öffnen.
  • Es wird ein Hygienekonzept benötigt und die Kontaktdaten der Gäste müssen erfasst werden
  • Eine Bewirtung von mehr als 50 Gästen gleichzeitig darf nur erfolgen, wenn das notwendige Hygienekonzept zuvor der zuständigen Behörde angezeigt wurde.
  • in Bereichen, in denen regelmäßiger Gästekontakt stattfindet, dürfen nur Beschäftigte eingesetzt werden, die spätestens alle 72 Stunden einen Testnachweis nach § 2 Nr. 7 SchAusnahmV vorgelegt haben.
  • Gäste und Beschäftige haben innerhalb und außerhalb geschlossener Räume mit Publikumsverkehr eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt nicht für die Gäste, die sich an ihren festen Steh- oder Sitzplätzen aufhalten.

Freizeit- und Kultureinrichtungen

  • Es müssen ein Hygienekonzept erstellt und die Kontaktdaten erhoben werden
  • Außerhalb geschlossener Räume ist die Besucherzahl auf eine Person pro 20 m² begrenzt.
  • Innerhalb geschlossener Räume müssen Besucher*innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen (FFP2-Maske, medizinische Maske, ...). Dies gilt nicht während des Aufenthaltes am eigenen festen Sitzplatz. Außerdem dürfen nur getestete Personen im Sinne von § 2 Nr. 6 SchAusnahmV eingelassen werden. Dies gilt nicht für folgende Einrichtungen, wenn die Besucherzahl innerhalb geschlossener Räume ist auf eine Person pro 10 m² begrenzt, bei mehr als 800 m² auf eine Person pro 20 m² ist:
    • Sonnenstudios
    • Museen
    • Ausstellungen
    • Gedenkstätten
    • Bibliotheken
    • Archive

Die oben genannten Anforderungen gelten nicht für frei zugängliche Spielplätze.

Tanzlokalitäten, Discotheken und ähnliche Einrichtungen sind weiterhin zu schließen.

Sport (Stand 31.05.2021)

Die Sportausübung ist zulässig,

  • mit bis zu 25 Personen innerhalb geschlossener Räume
    • Innerhalb geschlossener Räume dürfen nur dann mehr als 10 Erwachsene Sport treiben, wenn diese im Sinne des § 2 Nr. 6 SchAusnahmV getestet sind oder wenn jedem Sporttreibenden mehr als 80 m² zur Verfügung stehen
    • Die Kontaktdaten sind zu erheben und es ist ein Hygienekonzept zu erstellen, dass auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt.
  • mit bis zu 50 Personen außerhalb geschlossener Räume

Die gleichzeitige Nutzung von Turnhallen, Fitnessstudios und anderen Sportanlagen ist begrenzt auf eine Person pro 20 m², insgesamt auf höchstens 125 Personen innerhalb geschlossener Räume und höchstens 250 Personen außerhalb geschlossener Räume.

Der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern ist untersagt. Dies gilt nicht für Bahnenschwimmen und Schwimmausbildung.

Wettbewerbe dürfen wie folgt durchgeführt werden:

  • innerhalb geschlossener Räume maximal 125 Teilnehmer*innen
  • außerhalb geschlossener Räume maximal 250 Teilnehmer*innen

Dies gilt wenn ausschließlich getestete (§ 2 Nr. 6 SchAusnahmV) teilnehmen. Es ist außerdem ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten sind zu erheben.

Für Zuschauer gelten die Regelungen für Veranstaltungen. Die Wettbewerbsteilnehmer werden bei der Anzahl der Zuschauer mit angerechnet, wenn diese während der Veranstaltung Kontakt haben.

Kontaktbeschränkungen und Veranstaltungen (Stand 31.05.2021)

Kontaktbeschränkungen

Ansammlungen und Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum zu privaten Zwecken sind wie folgt zulässig:

  • von Personen eines gemeinsamen Haushalts unabhängig von der Personenzahl
  • von Personen eines gemeinsamen Haushalts und einer weiteren Person
  • bis zu 10 Personen aus verschiedenen Haushalten

Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Zusätzlich gelten die Regelungen aus § 8 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV).

Veranstaltungen

Folgendes gilt für zulässige Veranstaltungen:

  • Es muss ein Hygienekonzept erstellt werden und die Kontaktdaten der Teilnehmer sind zu erheben
  • Innerhalb geschlossener Räume dürfen nur getestete Personen gemäß § 2 Nr. 6 SchAusnahmV teilnehmen.
  • Beim Singen innerhalb geschlossener Räume ist eine qualifizierte Mund-Nasebedeckung zu tragen und der Gebrauch von Blasinstrumenten innerhalb geschlossener Räume ist unzulässig. Dies gilt nicht wenn:
    • es sich um eine berufliche Tätigkeit oder Prüfungen handelt oder kein Publikum anwesen ist
    • sich das Hygienekonzept zusätzlich zu den Mindestabständen, der Reinigung und Desinfektion gemeinsam genutzter Gegenstände, dem Umgang mit Kondenswasser bei Blasinstrumenten, der Eindämmung der Aerosolausbreitung bei Blasinstrumenten und der Anordnung der Akteurinnen und Akteuren äußert

Zulässige Veranstaltungen im öffentlichen Raum außerhalb geschlossener Räume sind:

Veranstaltungen mit Gruppenaktivität

  • keine festen Sitzplätze oder nicht nur kurzzeitiges Verlassen
  • gleichbleibender Teilnehmerkreis
  • bis zu 25 Personen innerhalb geschlossener Räume; bis zu 50 Personen außerhalb geschlossener Räume
  • Es muss eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden (nicht bei privaten Feiern und Wanderungen in der freien Natur)

Veranstaltungen mit Marktcharakter

  • z.B. Messen, Flohmärkte oder Landmärkte
  • wechselnde Teilnehmer*innen
  • gleichzeitig innerhalb geschlossener Räume bis zu 125 Personen; gleichzeitig außerhalb geschlossener Räume bis zu 250 Personen; allerdings ist diese Zahl auf eine Person je 7 m² begehbaret Fläche zu begrenzen
  • Es muss eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden
  • Abstandsgebot muss durch Ordnungskräfte sichergestellt werden
  • Verzehr- und Ausschankverbot von Alkohol

Veranstaltungen mit Sitzungscharakter

  • z.B. Konzerte, Vorträge, Lesungen, Theater- oder Kinovorstellungen
  • feste Sitzplätze, die höchstens kurzzeitig verlassen werden
  • innerhalb geschlossener Räume gleichzeitig bis zu 125 Personen; außerhalb geschlossener Räume gleichzeitig bis zu 250 Personen
  • Es muss eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn Teilnehmer nicht an ihren festen Sitzplätzen sitzen.
  • Das Abstandsgebot auf Sitzplätzen gilt nicht, wenn gewährleistet ist, dass
    • nicht mehr als die Hälfte der zur Verfügun stehenden Sitzplätze besetzt werden
    • die Sitzplätze unmittelbar neben, vor und hinter jeder/jedem Teilnehmer*in nicht oder nur mit den unter Kontaktbeschränkungen zulässigen Personenkonstellationen besetzt sind, und
    • alle Teilnehmer*innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen

Weitere Ausnahmen gelten unter anderem in folgenden Fällen:

  • für Veranstaltungen und Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege, der Beratung von Organen öffentlich-rechtlicher Körperschaften, Anstalten und Stiftungen oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind; dies betrifft insbesondere Veranstaltungen und Sitzungen der Organe, Organteile und sonstigen Gremien der gesetzgebenden, vollziehenden und rechtsprechenden Gewalt sowie Einrichtungen des Selbstorganisationsrechtes des Volkes wie Gemeindewahlausschüsse;
  • für Zusammenkünfte, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, zur Durchführung von Prüfungen oder von Studieneignungstests im Rahmen von Zulassungsverfahren oder zur Betreuung erfoderlich sind;
  • im Rahmen der Kindertagesbetreuung, einer außerfamiliären Wohnform oder von Betreuungs- und Hilfeleistungsangeboten nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch - Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)
  • für unaufschiebbare Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen
  • für ärztlich oder psychotherapeutisch verordnete Gruppentherapien und für Kurse zur Geburtsvorbereitung und Rückbildung (Hygienekonzept notwendig)
  • für die Teilnahme an von der Kultusministerkonferenz anerkannten Schüler- und Jugendwettbewerben, soweit eine digitale Teilnahme nicht möglich ist.
  • für Wochenmärkte

Dienstleistungen (Stand 31.05.2021)

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind mit entsprechendem Hygienekonzept wieder möglich.

Dienstleister*in und Kundin und Kunde müssen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen (FFP2-Maske, medizinische Maske, ...)

Für den Betrieb einer Prostitutionsstätte, einer Prostitutionsvermittlung und die Erbringung sexueller Dienstleistungen mit Körperkontakt gelten folgende Anforderungen:

  • Es muss ein Hygienekonzept erstellt werden, dass das besondere Infektionsrisiko der angebotenen Dienstleistung berücksichtigt
  • die Kontaktdaten sind zu erheben
  • Kundinnen und Kunden müssen während des Aufenthaltes in Prostitutionsstätten und während der sexuellen Dienstleistung eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen
  • sexuelle Dienstleistungen dürfen nur für getestete Personen gemäß § 2 Nr. 6 SchAusnahmV erbracht werden, die asymptomatisch und nicht erkennbar berauscht sind;
  • Prostituierte müssen über einen höchsten 72 Stunden alten Testnachweis nach § 2 Nr. 7 SchAusnahmV verfügen und während der Erbringung der Dienstleistung eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen
  • die sexuelle Dienstleistung darf nur von jeweils einer/m Prostituierten für jeweils eine Person erbacht werden; weitere Personen dürfen sich währenddessen nicht im selben Raum befinden
  • es darf kein Alkohol ausgeschenkt oder verzehrt werden

Die Erbringung sexueller Dienstleistungen in Prostitutionsfahrzeugen, in anderen Fahrzeugen oder außerhalb geschlossener Räume ist unzulässig, ebenso Prostitutionsveranstaltungen und die Bereitstellung von Prostitutionsfahrzeugen.

Hygienekonzepte

Wann wird ein Hygienekonzept benötigt?

In den folgenden Fällen muss ein Hygienekonzept erstellt  und dem Gesundheitsamt nur auf Verlangen vorgelegt werden:


• Nichtöffentliche und öffentliche Versammlungen (muss einer Anzeige nach § 11 VersFG SH beigefügt werden)
• Gaststätten
• Frei zugängliche Spielplätze
• Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen
• Profisport
• Hotels und Beherbergungsbetriebe (auch private Ferienwohnungen!),
• Werkstätten für behinderte Menschen, Frühförderstellen, Tagesförderstätten und Tagesstätten,
• für die Wintereinlagerung von Booten
• Stationäre Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Einrichtungen zur stationären medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter
• Einrichtungen und Gruppenangebote der Pflege, der Eingliederungshilfe, der Gefährdetenhilfe sowie Frühförderstellen
• Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe
• Verkaufsstellen im Einzelhandel
• Kinderbetreuung in Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen


Die Einsendung von Hygienekonzepten in Fällen, in denen keine Einreichung gesetzlich vorgeschrieben ist, führt nicht zu einer inhaltlichen Prüfung oder gar Genehmigung eines Hygienekonzepts.

In den folgenden fällen muss ein Hygienekonzept beim Gesundheitsamt eingereicht werden:

  • Gaststätte, wenn mehr als 50 Personen gleichzeitig bewirtet werden
  • Einkaufszentren und Outlet-Center mit mehr als 10 Geschäftslokalen (auch Genehmigung durch das Gesundheitsamt erforderlich)

Allgemeine Hinweise zur Erstellung eines Hygienekonzeptes

Hygienekonzepte müssen mindestens vorsehen:

  • die Begrenzung der Besucherzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten,
  • die Wahrung des Abstandsgebots aus § 2 Absatz 1,
  • die Regelung von Besucherströmen;
  • die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern berührt werden;
  • die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen;
  • die regelmäßige Lüftung von Innenräumen.

In einigen Fällen sind weitere Angaben im Hygienekonzept notwendig (z.B. muss bei Sportwettkämpfen mit mehr als 10 Teilnehmer*innen das besondere Infektionsrisiko der jeweiligen Sportart berücksichtigt werden § 11 Absatz 5 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 ).
 
Zusätzliche Anforderungen an Ihr Hygienekonzept entnehmen Sie bitte der Landesverordnung.

Ein Muster-Hygiene-Konzept hat die Landesregierung hier veröffentlicht.

Informationen für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH hat auf ihrer Startseite aktuelle Informationen zusammengetragen.

Wenn Sie einen Antrag auf Gewährung von Verdienstausfallentschädigung nach §§ 56 ff. IfSG stellen möchten, verwenden Sie bitte den auf der Internetseite www.ifsg-online.de zur Verfügung gestellten Online-Antrag.

Kontakt

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Telefon 116 117

Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346465-100

Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 797000-01

Für Ihre Fragen rund um das Thema Gesundheit stehen Ihnen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes unter folgenden Kontaktdaten zu diesen Zeiten zur Verfügung:

Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr
Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Sonntag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Fachdienst 180 Gesundheit

Herr Dr. Fink

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg


Bitte haben Sie Verständnis, dass es aufgrund eines erhöhten Anruferaufkommens zu Wartezeiten kommen kann. Die meisten Anrufe nehmen die Mitarbeitenden des Fachdienstes Gesundheit montags entgegen. Sofern Ihr Anliegen Zeit hat, versuchen Sie es doch an einem der weniger stark frequentierten Tage:

Die örtlichen Ordnungsbehörden der Städte, Ämter und Gemeinden setzen im Wege der Amtshilfe die geltenden Regelungen für die Kreisverwaltung um. Die zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier. Dort finden Sie auch für viele Fälle Hilfsangebote.

 

Mitteilungen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg

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