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Fachdienst 190 Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Herr Dr. Kaufhold

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

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Öffnungszeiten

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage werden derzeit keine Sprechzeiten angeboten.
Bitte nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt zu Ihrem/Ihrer Sachbearbeiter*in auf.

Weitere Informationen zum Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Tierschutz

Der Tierschutz, seit August 2002 als Staatsziel im Grundgesetz verankert, dient dem Schutz und Wohlbefinden der Tiere als Mitgeschöpf. Von Seiten des Kreises Herzogtum Lauenburg geschieht dies durch Überwachungsmaßnahmen nach dem Tierschutzgesetz und den daraus abgeleiteten Verordnungen.
 
Nach der landesrechtlichen Tierschutzzuständigkeitsverordnung liegt der Schwerpunkt der amtstierärztlichen Tierschutzaufgaben in der Überwachung von Nutztierhaltungen einschließlich Pferdehaltungen und anderen gewerblichen Tierhaltungen.
 
Unter gewerblichen Tierhaltungen sind Tierzuchten, Tierhandel, Reit- und Fahrbetriebe und Zirkusbetriebe, der Tier- und Wildpark, Tierheime und -pensionen, Zoofachgeschäfte, Versuchstierhaltungen und Einrichtungen, die Hunde zu Schutzzwecken ausbilden, zu verstehen. Diese Tierhaltungen sind erlaubnispflichtig und werden regelmäßig amtstierärztlich kontrolliert.
Bei amtlich festgestellten Verstößen oder zur Verhütung künftiger Verstöße können vom Veterinäramt die jeweils notwendigen und geeigneten Maßnahmen eingeleitet werden.


Aufgaben: 

Ansprechpartnerin:

Vertretung: 

Frau Dr. Blessenohl

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
stellvertretende Fachdienstleiterin

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

Frau Dr. D. Zander

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

Verwaltung:  

Frau M. Pohl

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

Herr Liesandt

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

Tierseuchenbekämpfung und Tiergesundheit

Tierseuchenbekämpfung

Verhütung und Bekämpfung von anzeigepflichtigen, meldepflichtigen Tierseuchen und sonstigen Tierkrankheiten
 
Im Vordergrund der Tierseuchenbekämpfung steht die regelmäßige Gesundheitsüberwachung der Viehhaltungen.
 
Bei Ausbruch einer Tierseuche können gegebenenfalls auch Menschen erkranken (man spricht dann von einer sogenannten Zoonose, Bespiele hierfür wären Tuberkulose und Tollwut); oder aber der gesamte Tierbestand ist gefährdet. Daher sind vorbeugende Maßnahmen wie z.B. Beibringung von Gesundheitsbescheinigungen bei Zukauf von Tieren oder Impfungen besonders wichtig, um das Risiko des Ausbruchs einer Tierseuche so gering wie möglich zu halten.

Zu diesen prophylaktischen Maßnahmen gehören darüber hinaus Untersuchungen der Rinder auf BHV1 (Bovines Herpesvirus Typ 1), Leukose und Brucellose, der Schweine auf AK (Aujeszkysche Krankheit) sowie der Schafe auf Brucellose. Diese Untersuchungen, die durch das Tierseuchengesetz und sich daraus ableitenden Verordnungen geregelt sind, werden vom Veterinäramt unter Beteiligung der niedergelassenen Tierärzte organisiert und überwacht.
Um im Falle eines Seuchenausbruchs schnell handeln zu können, kann das Veterinäramt auf eine Datenbank zurückgreifen, in der sämtliche Tierhalter von landwirtschaftlichen Nutztieren mit Angabe der Tierzahlen und Standorte der Tiere in einem Register erfasst sind. Die Viehverkehrsverordnung verpflichtet diese Tierhalter in einem bestimmten Zeitraum zur Kennzeichnung und Meldung der einzelnen Tiere.

Bei Tierseuchen wird zwischen meldepflichtigen und anzeigepflichtigen Seuchen unterschieden. Zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen gehören u.a. BSE, Maul- und Klauenseuche, BHV1, BVD, Leukose, Brucellose, Tuberkulose, Schweinepest, Geflügelpest, Tollwut, Psittakose und die Bösartige Faulbrut der Bienen.
Als privater oder gewerblicher Tierhalter sind Sie verpflichtet, den Ausbruch (das heißt Feststellung der Seuche durch einen Tierarzt) und den Verdacht auf Ausbruch bestimmter Tierseuchen bei dem zuständigen Veterinäramt Ihres Kreises anzuzeigen. Eine Auflistung der anzeigepflichtigen Tierseuchen finden Sie auf den Seiten zum Thema „Tierseuchen“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Beim Auftreten von Tierseuchen und Tierkrankheiten obliegt es dem Veterinäramt diagnostische und epidemiologische (Klärung der Infektionswege) Untersuchungen vorzunehmen und nach Feststellung der Seuche die Behandlung, Absonderung oder auch Tötung der erkrankten Tiere, Sperrmaßnahmen und gegebenenfalls die Schätzung des Wertes der getöteten Tiere usw. zu veranlassen. Sollten im Falle von Zoonosen Menschen betroffen sein arbeitet das Veterinäramt eng mit dem Gesundheitsamt zusammen.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (www.bmel.de)


Tiergesundheit

Amtstierärztliche Bescheinigungen 
Bei der Einfuhr von Tieren aus Nicht-EU-Ländern in die Europäische Union müssen die Tiere von einer Gesundheitsbescheinigung begleitet sein, in der die Einhaltung der gesundheitlichen Anforderungen für die Einfuhr von einem Amtstierarzt bestätigt wird. Tiere, die die gesundheitlichen Anforderungen nicht erfüllen, dürfen nicht eingeführt werden.
Gleiches gilt beim Verbringen zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.
Für das Reisen mit Heimtieren innerhalb der EU gelten besondere Bestimmungen. Als Grundvoraussetzung müssen Hunde, Katzen und Frettchen gekennzeichnet sein und einen vom Haustierarzt ausgestellten Heimtierausweis besitzen, in dem unter anderem die Tollwutimpfung vom Tierarzt bestätigt wird.

Auch das Mitbringen von Hunden und Katzen aus Nicht-EU-Ländern ist nicht ohne Weiteres möglich.
Wer Hunde oder Katzen einführt, um sie in der Europäischen Union zu verkaufen oder im Rahmen eines Tierschutzprojektes zu vermitteln, hat weiter reichende Vorschriften einzuhalten.
Um die Bedingungen für die Einfuhr bzw. Ausfuhr der Tiere zu klären, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Tierarzt oder dem zuständigen Veterinäramt in Verbindung.

Bei Reisen in Nicht-EU-Länder gelten die Bestimmungen dieser Länder und können in vielen Fällen über die Internetseiten der Botschaft des jeweiligen Landes in Erfahrung gebracht werden. Bitte beachten Sie dabei, dass bei der Rückreise in die EU ebenfalls Auflagen zu beachten sind. 

    

Ansprechpartner (Amtstierärzte):

Frau Dr. Tietjen

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

Frau Dr. Blessenohl

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
stellvertretende Fachdienstleiterin

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

     

Ansprechpartner (Verwaltung):

 

 

Frau Bolduan

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

 

Frau M. Pohl

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

 

Herr Liesandt

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

Überwachung des Verkehrs mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen

Das Sachgebiet "Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung" beinhaltet die Kontrolle und Überwachung des Verkehrs von Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen einschließlich Kosmetika und Tabakwaren sowie die Durchführung der amtlich vorgeschriebenen Untersuchungen bei der Gewinnung, Behandlung und Verarbeitung von Fleisch und Geflügelfleisch. Ziel ist es, den Verbraucher vor Gesundheitsschäden durch die genannten Produkte zu schützen und ihn vor Täuschungen oder minderwertiger Qualität von Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen zu bewahren.

Aufgaben 

  • Kontrollen und Probennahmen in Schlachtbetrieben, Molkereien, Fleisch- und Fischverarbeitungsbetrieben, Großküchen, Gaststätten und Bäckereien, bei Direktvermarktern, Groß- und Einzelhändlern sowie auf Märkten
  • Registrierungen und Zulassungen von Lebensmittelbetrieben
  • Rückstandsüberwachung gemäß dem nationalen Rückstandskontrollplan 
  • Organisation und Sicherstellung der ordnungsgemäßen Schlachttier- und Fleischuntersuchung
  • Stellungnahmen zu baurechtlichen Anträgen, die Lebensmittelbetriebe betreffen
  • Bearbeitung von Verbraucherbeschwerden

 

Ansprechpartner 

Herr Dr. Kaufhold

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Fachdienstleiter

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

Vertretung 

 
Mitarbeitende 

Frau Nieland

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Lebensmittelkontrolleurin

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln


 

Frau Thun
Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Lebensmittelkontrolleurin
Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

Telefon:
04542 82283-18

Fax:
04542 82283-10

E-Mail:

Raum:
10

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Herr Driesel

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Lebensmittelkontrolleur

Schmilauer Straße 66
23879  Mölln

 

Herr Horst

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Lebensmittelkontrolleur

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

Herr Chr. Brandt

Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

Schmilauer Straße 66
23879 Mölln

 

 

Fleisch- und Wildhygiene

Fleisch- und Wildhygiene

 


 
Jedes Tier, das zur Schlachtung vorgesehen ist, muss unmittelbar vor der Schlachtung einer Lebenduntersuchung durch einen amtlichen Tierarzt unterzogen werden. Nach der Schlachtung erfolgt eine weitere Untersuchung des Schlachtkörpers und der Innereien. Diese Untersuchungen sollen dafür sorgen, dass nur genusstaugliches Fleisch zu einem Lebensmittel wird. Tiere, die krank sind oder Rückstände von Arzneimitteln oder Schadstoffen enthalten, dürfen nicht geschlachtet werden. Der Tierhalter muss zum Gesundheitszustand, zur Verabreichung von Tierarzneimitteln und daraus resultierenden Wartezeiten eine schriftliche Erklärung als „Information zur Lebensmittelkette“ abgeben, die spätestens mit dem Eintreffen des Tieres im Schlachtbetrieb vorliegen muss. Fehlt eine solche Erklärung, wird durch das amtliche Fleischuntersuchungspersonal in der Regel keine Schlachterlaubnis erteilt. Während Gehegewild ebenfalls der Schlachttier- und Fleischuntersuchung unterliegt, wird freilebendes Wild nur dann einer amtlichen Fleischuntersuchung unterzogen, wenn es in zugelassenen Wildbearbeitungsbetrieben angeliefert wird oder wenn dem Jäger beim Ansprechen oder Erlegen des Tieres Merkmale aufgefallen sind, die das Fleisch als gesundheitlich bedenklich erscheinen lassen. Zur Gewährleistung einer größtmöglichen Ortsnähe ist das Gebiet des Kreises Herzogtum Lauenburg in Untersuchungsbezirke eingeteilt, die von einem amtlichen Tierarzt oder einer amtlichen Tierärztin betreut werden (Zuständigkeitsbezirke - siehe unten rechts). 
 
Im Rahmen der Schlachttier- und Fleischuntersuchung werden Hausschweine und Pferde auf Trichinellen untersucht. Auch erlegte Wildschweine und sonstiges Wild, das Träger von Trichinellen sein kann, unterliegen generell der Untersuchungspflicht auf diesen Parasiten, wenn das Fleisch zum menschlichen Verzehr bestimmt ist, selbst dann, wenn es nur zum Eigenbedarf des Jägers dient.
 
Seit einer Änderung des Fleischhygienerechts im Jahr 2004 kann einem Jäger die Entnahme von Proben bei von ihm erlegten Wildschweinen zur Untersuchung auf Trichinellen übertragen werden, sofern keine Zweifel an seiner Zuverlässigkeit bestehen und er für die Wahrnehmung dieser Aufgabe geschult worden ist. Die Übertragung der Trichinellenprobenentnahme kann beim Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung unter Vorlage des gültigen Jagdscheines schriftlich beantragt werden (Antragsvordruck und Merkblatt: siehe rechts Formularservice). Die Übertragung der Probenahme erfolgt durch einen formellen Bescheid, nachdem die Zuverlässigkeitsprüfung erfolgt und die Sachkunde belegt ist. Zur Kennzeichnung, Identitätssicherung und Rückverfolgbarkeit werden an Jagdausübungsberechtigte, denen die Probenahme übertragen worden ist, Wildmarken und Wildursprungsscheine ausgegeben. Die Wildmarken müssen am erlegten Wildschwein eingezogen werden, die Wildursprungsscheine begleiten die entnommenen Proben zum Untersuchungslabor. Diese Proben können direkt beim Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung oder bei dem für den jeweiligen Untersuchungsbezirk zuständigen amtlichen Tierarzt oder der amtlichen Tierärztin abgegeben werden. 
Wenn keine Berechtigung zur eigenen Probenahme besteht, müssen die Proben zur Trichinellenuntersuchung durch den für den Erlegungsort oder den für den Wohnsitz des Jägers zuständigen amtlichen Tierarzt oder zuständigen amtlichen Tierärztin entnommen werden.

Alle Fleischproben von untersuchungspflichtigen Schlachttieren und Wild aus den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg werden im Fleischhygienelabor des Kreises Herzogtum Lauenburg in Mölln auf Trichinellen untersucht. Im Falle einer amtlich entnommenen Probe erhält der amtliche Probennehmer das Untersuchungsergebnis, bei einer vom Jäger entnommenen Probe erhält dieser die Ergebnisübermittlung per Fax, E-Mail oder postalisch in Form des Laborprüfberichtes. 
 

Zuständig für 33 Dienstleistungen