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Aktuelles zum Thema Corona (SARS-CoV-2)

SARS-CoV-2-Fälle im Kreis Herzogtum Lauenburg am 04.05.2021:

Meldeformulare für absonderungspflichtige Personen

Onlineformular für positiv getestete Personen

Onlineformular für Kontaktpersonen

PDF-Formular: Meldung Positive Person bzw. Kontaktperson

Verhaltensregeln während der häuslichen Absonderung

  • Kein enger körperlicher Kontakt zu Familienangehörigen / anderen Personen.
  • Ein Abstand von > 1,50 m zu allen Personen ist einzuhalten.
  • Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen.
  • Tragen eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes, wenn es unvermeidlich ist, dass der Raum mit Dritten geteilt werden muss. Der Mund-Nasen-Schutz ist bei Durchfeuchtung spätestens nach zwei Stunden zu wechseln.
  • Die vorgenannten Unterpunkte gelten nicht bei Personen, die persönliche Zuwendung oder Pflege brauchen oder diese durchführen und sich im gleichen Haushalt befinden (engster Familienkreis).
    Kontakte in diesem Zusammenhang sind auf das notwendige Maß zu reduzieren.
  • Führen eines Tagebuchs bezüglich auftretender Symptome. Die Körpertemperatur ist zweimal täglich zu messen. Die Werte sind zu notieren.
  • Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber oder erhöhter Temperatur, Husten, Reizung des Rachens oder Schnupfen ist unverzüglich der Fachdienst Gesundheit unter den unten aufgeführten Kontaktdaten zu informieren.
  • Hinweis: Bitte nehmen Sie in diesem Fall zusätzlich sofort telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf oder rufen Sie den hausärztlichen Notdienst unter 116 117 an. Falls Sie schwer oder lebensbedrohlich erkranken, wählen Sie sofort 112.

Wann bin ich eine Kontaktperson?

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  1. Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  2. Gespräch mit dem Fall (face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  3. Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

Kontaktpersonen nach Robert Koch-Institut


Aktuelle Informationen

Rechtsgrundlagen

Teststationen/Testzentren im Kreis Herzogtum Lauenburg

Eine Übersicht der aktiven Testzentren und Teststationen im Kreis Herzogtum Lauenburg mit Öffnungszeiten und Anmeldeinformationen finden Sie unter www.kreis-rz.de/testzentren.

Folgende Teststationen und Testzentren bieten derzeit kostenfreie Corona-Schnelltests an:

Der Corona-Schnelltest ist positiv ausgefallen - Was ist jetzt zu tun?

FAQ (deutsch & other languages)

Nützliche Hinweise zu allen Fragen rund um das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat das Land Schleswig-Holstein in einer Übersicht der häufig gestellten Fragen zusammengefasst.

Informationen in weiteren Sprachen:


mit freundlicher Unterstützung von:

Bezirksamt Neukölln

Chance Berlin

Informationen für Reiserückkehrer und Einreisende (auch Saisonarbeit) Stand 31.03.2021

Was müssen Sie bei Einreise aus dem Ausland beachten?

Testpflicht

Bei Einreise per Flugzeug aus dem Ausland (aus jedem Land und nicht nur aus ausländischen Risikogebieten) nach Deutschland, sind Sie ab 30. März 2021 verpflichtet, dem Beförderer vor dem Abflug im Ausland einen negativen Coronatest vorzulegen, der die nachfolgenden Anforderungen erfüllt. Das Testergebnis müssen Sie bei der Einreise mit sich führen und bei einer Grenzkontrolle auf Verlangen vorlegen.
Die dem Testergebnis zugrundliegende Abstrichnahme darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen. Das benötigte Testergebnis muss die Anforderungen des RKI erfüllen. Der Testnachweis muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, jeweils in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen. Sollte es sich um einen Antigenschnelltest handeln, muss auch der Hersteller des Tests auf dem Testergebnis vermerkt sein.

Wie müssen Sie sich nach Ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet verhalten?

Einreiseanmeldung und Testpflicht

Die Anmeldung der Einreise und die Pflicht zur Testung ergeben sich aus der seit dem 14.01. gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

Diese Regelungen sehen wie folgt aus:

Um zu erfahren, welche Regelungen für Sie gelten, informieren Sie sich bitte auf der Internetseite des RKI, unter welche Kategorie das Land fällt, aus dem Sie nach Schleswig-Holstein einreisen.

Ihre Einreise melden Sie unter www.einreiseanmeldung.de vor Ihrer Einreise nach Schleswig-Holstein an. Sollte dies unter dem genannten Link nicht möglich sein, können Sie auch den folgenden Meldebogen verwenden.

Online-Meldebogen

Alternativ können Sie auch den Meldebogen als PDF herunterladen und ausgefüllt per E-Mail an das Gesundheitsamt schicken.


Das benötigte Testergebnis muss die Anforderungen des RKI erfüllen.

Das Testergebnis muss anschließend für mindestens 10 Tage nach Einreise aufbewahrt werden.

 

Quarantäneregelungen

Personen, die aus einem Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet laut RKI (Ausland) nach Schleswig-Holstein einreisen, haben sich unmittelbar für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Personen, die aus einem Virusvariantengebiet laut RKI (Ausland) nach Schleswig-Holstein einreisen, haben sich unmittelbar für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Verkürzung der Quarantäne

Sollten Sie aus einem durch das RKI als Virusvariantengebiet ausgewiesenen Risikogebiet einreisen, ist keine Verkürzung der Quarantäne möglich.

Für Einreisen aus "normalen" ausländischen Risikogebieten und ausländischen Hochinzidenzgebieten gilt folgendes:

Mit einem negativen Testergebnis, bei dem die Testung frühestens am sechsten Tag nach Einreise (Einreisetag nicht mitgezählt) durchgeführt wurde, kann die Quarantäne verkürzt werden.

Das Testergebnis muss in deutscher, englischer, dänischer oder französischer Sprache auf Papier oder in einem elektronischen Dokument vorliegen. Das benötigte Testergebnis muss die Anforderungen des RKI erfüllen. Sollte es sich um einen Antigenschnelltest handeln, muss auch der Hersteller des Tests auf dem Testergebnis vermerkt sein.

Das Testergebnis muss für mindestens 10 Tage nach Einreise aufbewahrt werden.

Fristberechnung für den zweiten Test zur Verkürzung der Quarantäne:

Wie müssen Sie sich verhalten, wenn Sie Symptome haben?

Sollten während der Quarantäne Symptome auftreten, müssen Sie das Gesundheitsamt informieren. Daneben haben Sie zur Durchführung eines Tests einen Arzt oder ein Testzentrum aufzusuchen.

 

Weitere Informationen für Reiserückkehrende

  • Weitere Regelungen finden Sie in der  Landesverordnung, etwa Negativ-Befund auf Covid-19 oder genauere Informationen zu Ausnahmeregelungen.

Corona-Impfung

An wen kann ich mich bei Fragen zur Impfung wenden?

Eine zentrale Impfhotline des Bundesgesundheitsministeriums kann dazu über die 116 117 angewählt werden. Bei allgemeinen Fragen können Sie sich auch an die Bürgerhotline des Landes wenden unter 0431  797 000 01 oder
per E-Mail an Impftermine@sozmi.landsh.de.

Anmeldung zur Impfung

Sofern Sie zur Gruppe der Impfberechtigten gehören, können Sie online einen Impftermin auf der Internetseite www.impfen-sh.de buchen.

Auch unter den Telefonnummern 116 117 und 0800 455 655 0 können sich Impfberechtigte für Impftermine anmelden.

Für Personen über 80 Jahren gilt ein vereinfachtes Anmeldeverfahren, Informationen dazu erhalten sie mit schriftlicher Impfeinladung.
Pressemitteilung des Landes Schleswig-Holstein

  • Auch viele Hausärzte bieten Impftermine an.

Hinweis: Der Kreis Herzogtum Lauenburg vergibt keine Impftermine

Aktuell Impfberechtigte:

Wer sich impfen lassen kann, richtet sich nach der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes vom 8. Februar sowie der Änderung der Coronavirus-Impfverordnung vom 24. Februar 2021

Zurzeit sind dies nur Personen mit höchster Priorität und mit hoher Priorität, nach den §§ 2 und 3 der Impfverordnung:

Gruppe 1 - Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung,  Corona-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (vor allem Hämato-Onkologie und  Transplantationsmedizin.)

Gruppe 2 - Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz, mit geistiger Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Krebserkrankte, Personen mit schwerer Lungenerkrankung (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, Mukoviszidose, COPD), sehr ausgeprägter Adipositas, schwerem Diabetes mellitus, chronischer Leber- oder Nierenerkrankung
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktperson von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die  im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

⯈ Die Zugehörigkeit zu einer der Prioritätengruppen ist nachzuweisen, Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Landes. Selbstständige bestätigen ihre Impfberechtigung mit Praxisstempel und Unterschrift selbst.

Impfzentren im Kreis Herzogtum Lauenburg

Die Impfzentren des Kreises befinden sich in Alt-Mölln und in Geesthacht. Diese können bequem mit dem Pkw oder öffentlichen Nahverkehr erreicht werden. Parkplätze und Haltestellen befindens ich in unmittelbarer Nähe.

Einzelhandel (Stand 03.05.2021)

Einzelhandelsgeschäfte dürfen bis zu einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 öffnen, soweit sie das "click&meet"-Verfahren anwenden und die Kundendaten registriert werden. Inzidenzunabhängig dürfen allen Einzelhandelsgeschäfte das "click & collect"-Verfahren, also das Abholen zuvor bestellter Waren, anwenden.  Auch bei "click & meet" und "click & collect" gelten Abstands- und Maskengebot.

Ausnahmen:

  • Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung,
  • Getränkemärkte,
  • Reformhäuser,
  • Babyfachmärkte,
  • Apotheken,
  • Sanitätshäuser,
  • Drogerien,
  • Optiker,
  • Hörakustiker,
  • Tankstellen,
  • Poststellen,
  • Stellen des Zeitungsverkaufs,
  • Buchhandlungen,
  • Blumenfachgeschäfte,
  • Tierbedarfsmärkte,
  • Futtermittelmärkte,
  • Gartenmärkte,
  • Baumärkte,
  • Großhandel.

Tourismus und Gaststätten (Stand: 03.05.2021)

Beherbergung und Gaststätten

Beherbergung zu touristischen Zwecken und gastronomische Angebote sind untersagt. Die Mitnahme von Lebensmitteln ist gestattet, nicht jedoch der Verzehr vor Ort.

Eine Beherbergung erfolgt nur, wenn der Gast zuvor schriftlich bestätigt, dass die Übernachtung ausschließlich zu beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken erfolgt.

Der Ausschank und Verzehr alkoholhaltiger Getränke ist zwischen 21 -6 Uhr unzulässig. Außerdem darf zwischen 23-6 Uhr kein Alkohol Außer Haus verkauft oder ausgegeben werden. Dies gilt auch für Lieferdienste.

Die Außengastronomie darf für Gäste mit vorheriger Terminreservierung öffnen.

Freizeit- und Kultureinrichtungen

Freizeit- und Kultureinrichtungen innerhalb und außerhalt geschlossener Räume sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Ausgenommen hiervon sind frei zugängliche Spielplätze, wenn die Betreiber ein Hygienekonzept erstellt haben.

Weitere Ausnahmen gelten für

  • Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive,
  • botanische Gärten, Tierparks, Wildparks, Zoos, Aquarien, Angelteiche,
  • Strandkorbvermietungen uns Sonnenstudios.

Die Besucherzahl innerhalb geschlossener Räume ist auf eine Person pro 10 m² begrenzt, bei mehr als 800 m² auf eine Person pro 20 m². Außerhalt geschlossener Räume ist die Besucherzahl auf eine Person pro 20 m² begrenzt.

Die Kontaktdaten sind zu erfassen und innerhalb geschlossener Räume müssen Besucher*innen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen (FFP2-Maske, medizinische Maske, ...). Das Tragen einer Maske gilt nicht während der Nutzung einer Sonnenbank.

Tanzlokalitäten, Discotheken und ähnliche Einrichtungen sind weiterhin zu schließen.

Sport (Stand 03.05.2021)

Die Sportausübung ist zulässig,

  • allein, zu zweit oder mit den Personen des eigenen Haushalts
  • außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt in Gruppen bis 10 Personen
  • außerhalb geschlossener Räume ohne Körperkontakt Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres (mit dem 14. Geburtstag nicht mehr!) in festen Gruppen von bis zu 20 Kindern mit bis zu 2 Anleitungspersonen,
  • für Berufs- und Leistungssportler.


Veranstaltungen (Stand 03.05.2021)

Veranstaltungen sind generell untersagt.

Ausnahmen gelten unter anderem in folgenden Fällen:

  • für Veranstaltungen und Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege, der Beratung von Organen öffentlich-rechtlicher Körperschaften, Anstalten und Stiftungen oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind; dies betrifft insbesondere Veranstaltungen und Sitzungen der Organe, Organteile und sonstigen Gremien der gesetzgebenden, vollziehenden und rechtsprechenden Gewalt sowie Einrichtungen des Selbstorganisationsrechtes des Volkes wie Gemeindewahlausschüsse;
  • für Zusammenkünfte, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, zur Durchführung von Prüfungen oder zur Betreuung erfoderlich sind;
  • im Rahmen der Kindertagesbetreuung, einer außerfamiliären Wohnform oder von Betreuungs- und Hilfeleistungsangeboten nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch - Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)
  • für erforderliche Maßnahmen zur Inbetriebnahme von Booten (Hygienekonzept notwendig)
  • für Veranstaltungen zu privaten Zwecken im Rahmen von § 2 Absatz 4;
  • für unaufschiebbare Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen
  • für ärztlich oder psychotherapeutisch verordnete Gruppentherapien und für Kurse zur Geburtsvorbereitung und Rückbildung (Hygienekonzept notwendig)
  • für die Teilnahme an von der Kultusministerkonferenz anerkannten Schüler- und Jugendwettbewerben, soweit eine digitale Teilnahme nicht möglich ist.

Dienstleistungen (Stand 03.05.2021)

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind mit entsprechendem Hygienekonzept wieder möglich.

Dienstleister*in und Kundin und Kunde müssen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen (FFP2-Maske, medizinische Maske, ...)

Der Betrieb des Prostitutionsgewerbes und die Erbringung sexueller Dienstleistungen mit Körperkontakt ist untersagt.

Hygienekonzepte

Wann wird ein Hygienekonzept benötigt?

In den folgenden Fällen muss ein Hygienekonzept erstellt  und dem Gesundheitsamt nur auf Verlangen vorgelegt werden:


• Nichtöffentliche und öffentliche Versammlungen (muss einer Anzeige nach § 11 VersFG SH beigefügt werden)
• Gaststätten
• Frei zugängliche Spielplätze
• Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen
• Profisport
• Hotels und Beherbergungsbetriebe (auch private Ferienwohnungen!),
• Werkstätten für behinderte Menschen, Frühförderstellen, Tagesförderstätten und Tagesstätten,
• für die Wintereinlagerung von Booten
• Stationäre Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Einrichtungen zur stationären medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter
• Einrichtungen und Gruppenangebote der Pflege, der Eingliederungshilfe, der Gefährdetenhilfe sowie Frühförderstellen
• Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe
• Verkaufsstellen im Einzelhandel
• Kinderbetreuung in Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen


Die Einsendung von Hygienekonzepten in Fällen, in denen keine Einreichung gesetzlich vorgeschrieben ist, führt nicht zu einer inhaltlichen Prüfung oder gar Genehmigung eines Hygienekonzepts.

In den folgenden fällen muss ein Hygienekonzept beim Gesundheitsamt eingereicht werden:

  • Gaststätte, wenn mehr als 50 Personen gleichzeitig bewirtet werden
  • Einkaufszentren und Outlet-Center mit mehr als 10 Geschäftslokalen (auch Genehmigung durch das Gesundheitsamt erforderlich)

Allgemeine Hinweise zur Erstellung eines Hygienekonzeptes

Hygienekonzepte müssen mindestens vorsehen:

  • die Begrenzung der Besucherzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten,
  • die Wahrung des Abstandsgebots aus § 2 Absatz 1,
  • die Regelung von Besucherströmen;
  • die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern berührt werden;
  • die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen;
  • die regelmäßige Lüftung von Innenräumen.

In einigen Fällen sind weitere Angaben im Hygienekonzept notwendig (z.B. muss bei Sportwettkämpfen mit mehr als 10 Teilnehmer*innen das besondere Infektionsrisiko der jeweiligen Sportart berücksichtigt werden § 11 Absatz 5 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 ).
 
Zusätzliche Anforderungen an Ihr Hygienekonzept entnehmen Sie bitte der Landesverordnung.

Ein Muster-Hygiene-Konzept hat die Landesregierung hier veröffentlicht.

Informationen für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH hat auf ihrer Startseite aktuelle Informationen zusammengetragen.

Wenn Sie einen Antrag auf Gewährung von Verdienstausfallentschädigung nach §§ 56 ff. IfSG stellen möchten, verwenden Sie bitte den auf der Internetseite www.ifsg-online.de zur Verfügung gestellten Online-Antrag.

Kontakt

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Telefon 116 117

Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346465-100

Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 797000-01

Für Ihre Fragen rund um das Thema Gesundheit stehen Ihnen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes unter folgenden Kontaktdaten zu diesen Zeiten zur Verfügung:

Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr
Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Sonntag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Fachdienst 180 Gesundheit

Herr Dr. Fink

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg


Bitte haben Sie Verständnis, dass es aufgrund eines erhöhten Anruferaufkommens zu Wartezeiten kommen kann. Die meisten Anrufe nehmen die Mitarbeitenden des Fachdienstes Gesundheit montags entgegen. Sofern Ihr Anliegen Zeit hat, versuchen Sie es doch an einem der weniger stark frequentierten Tage:

Die örtlichen Ordnungsbehörden der Städte, Ämter und Gemeinden setzen im Wege der Amtshilfe die geltenden Regelungen für die Kreisverwaltung um. Die zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier. Dort finden Sie auch für viele Fälle Hilfsangebote.

 

Mitteilungen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg

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