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Aktuelles zum Thema Corona (SARS-CoV-2)

SARS-CoV-2-Fälle im Kreis Herzogtum Lauenburg am 02.03.2021:

  • Gesamt 3118 (+ 28 zum Vortag), davon genesen 2675, verstorben 82 , erkrankt 361
  • Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner am 03.03.2021: 60,6 ( - 1,5 zum Vortag)
  • Inzidenzkarte

Meldeformulare für absonderungspflichtige Personen

Onlineformular für positiv getestete Personen

Onlineformular für Kontaktpersonen

PDF-Formular: Meldung Positive Person bzw. Kontaktperson

Verhaltensregeln während der häuslichen Absonderung

  • Kein enger körperlicher Kontakt zu Familienangehörigen / anderen Personen.
  • Ein Abstand von > 1,50 m zu allen Personen ist einzuhalten.
  • Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen.
  • Tragen eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes, wenn es unvermeidlich ist, dass der Raum mit Dritten geteilt werden muss. Der Mund-Nasen-Schutz ist bei Durchfeuchtung spätestens nach zwei Stunden zu wechseln.
  • Die vorgenannten Unterpunkte gelten nicht bei Personen, die persönliche Zuwendung oder Pflege brauchen oder diese durchführen und sich im gleichen Haushalt befinden (engster Familienkreis).
    Kontakte in diesem Zusammenhang sind auf das notwendige Maß zu reduzieren.
  • Führen eines Tagebuchs bezüglich auftretender Symptome. Die Körpertemperatur ist zweimal täglich zu messen. Die Werte sind zu notieren.
  • Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber oder erhöhter Temperatur, Husten, Reizung des Rachens oder Schnupfen ist unverzüglich der Fachdienst Gesundheit unter den unten aufgeführten Kontaktdaten zu informieren.
  • Hinweis: Bitte nehmen Sie in diesem Fall zusätzlich sofort telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf oder rufen Sie den hausärztlichen Notdienst unter 116 117 an. Falls Sie schwer oder lebensbedrohlich erkranken, wählen Sie sofort 112.

Wann bin ich eine Kontaktperson 1. Grades?

Personen, die gemäß der RKI Vorgaben als Kontaktperson der Kategorie I einzustufen sind, gelten durch den Kontakt zu einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person als ansteckungsverdächtig. Das sind Personen mit > 15 Minuten "face-to-face Kontakt", und/oder einer längeren Exposition im Raum (z.B. 30 Minuten) mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole und/oder direkte Kontakte zu Sekreten ausgesetzt waren.

Eine konkrete Definition kann beim RKI abgerufen werden:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Grafik_Kontakt_allg.pdf?__blob=publicationFile


Aktuelle Informationen

Rechtsgrundlagen

FAQ (deutsch & other languages)

Nützliche Hinweise zu allen Fragen rund um das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat das Land Schleswig-Holstein in einer Übersicht der häufig gestellten Fragen zusammengefasst.

Informationen in weiteren Sprachen finden Sie hier.

Informationen für Reiserückkehrer und Einreisende (auch Saisonarbeit) Stand 09.02.21

Wie müssen Sie sich nach Ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet verhalten?

Einreiseanmeldung und Testpflicht

Die Anmeldung der Einreise und die Pflicht zur Testung ergeben sich aus der seit dem 14.01. gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

Diese Regelungen sehen wie folgt aus:

Um zu erfahren, welche Regelungen für Sie gelten, informieren Sie sich bitte auf der Internetseite des RKI, unter welche Kategorie das Land fällt, aus dem Sie nach Schleswig-Holstein einreisen.

Ihre Einreise melden Sie unter www.einreiseanmeldung.de vor Ihrer Einreise nach Schleswig-Holstein an. Sollte dies unter dem genannten Link nicht möglich sein, können Sie auch den folgenden Meldebogen verwenden.

Online-Meldebogen

Alternativ können Sie auch den Meldebogen als PDF herunterladen und ausgefüllt per E-Mail an das Gesundheitsamt schicken.


Das benötigte Testergebnis muss die Anforderungen des RKI erfüllen.

Das Testergebnis muss anschließend für mindestens 14 Tage nach Einreise aufbewahrt werden.

 

Quarantäneregelungen

Personen, die aus einem Risikogebiet laut RKI (Ausland) nach Schleswig-Holstein einreisen, haben sich unmittelbar für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Verkürzung der Quarantäne

Sollten Sie aus einem durch das RKI als Virusvariantengebiet ausgewiesenen Risikogebiet einreisen, ist keine Verkürzung der Quarantäne möglich.

Für Einreisen aus "normalen" ausländischen Risikogebieten und ausländischen Hochinzidenzgebieten gilt folgendes:

Mit einem negativen PCR-Testergebnis, bei dem die Testung frühestens am sechsten Tag nach Einreise (Einreisetag nicht mitgezählt) durchgeführt wurde, kann die Quarantäne verkürzt werden. Antigen-Schnelltests sind für eine Verkürzung nicht ausreichend.
Das Testergebnis muss in deutscher, englischer, dänischer oder französischer Sprache sowie auf Papier oder in einem elektronischen Dokument vorliegen.

Das Testergebnis muss für mindestens 14 Tage nach Einreise aufbewahrt werden.

Fristberechnung für den zweiten Test zur Verkürzung der Quarantäne:

Wie müssen Sie sich verhalten, wenn Sie Symptome haben?

Sollten während der Quarantäne Symptome auftreten, müssen Sie ebenfalls das Gesundheitsamt informieren.  Daneben sollten Sie entweder telefonisch Kontakt mit Ihren Hausarzt oder der Nummer 116117 aufnehmen.

Wann müssen Sie nicht in Quarantäne?

Alle Ausnahmeregelungen gelten nur, wenn die betreffende Person keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust aufweist.

Ausnahmen für alle Risikogebietskategorien:

  • Personen, die nur zur Durchreise in Schleswig-Holstein sind und Schleswig-Holstein auf dem schnellsten Weg wieder verlassen
  • Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder im Risikogebiet und bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte
    1. Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, oder
    2. Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist, und dies durch den Dienstherrn, die Arbeitgeberin oder Auftraggeberin oder den Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird.

Weitere Ausnahmeregelungen für "normale" Risikogebiete und Hochinzidenzgebiete

Folgende Personengruppen müssen nicht in Quarantäne:

  • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Dänemark entweder weniger als 24 Stunden in Dänemark aufgehalten haben oder für weniger als 24 Stunden nach Deutschland eingereist sind
  • Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in Schleswig-Holstein oder im Risikogebiet
    • aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, der oder des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegattin, Ehegatten,Lebensgefährtin oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorge- oder Umgangsrecht, sowie Ehegattinnen, Ehegatten, Lebenspartnerinnen, Lebenspartner, Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten dieser Person
    • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte als hochrangiges Mitglied des diplomatischen und konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen und Regierungen
  • Bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen,
    • die in Schleswig Holstein ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in einem Risikogebiet nach § 1 Absatz 4 begeben und regelmäßig, mindestens ein Mal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler) oder
    • die in einem Risikogebiet nach § 1 Absatz 4 ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung nach Schleswig-Holstein begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger)
    • beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren


      Der Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung müssen die Notwendigkeit sowie die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte bescheinigen.

  • Die folgenden Ausnahmen gelten nur für Personen, die die Test- und Nachweispflicht nach der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes erfüllt haben (negatives Testergebnis höchstens 48 Stunden vor Einreise bzw. für "normale" Risikogebiete auch bei Einreise, welches bestimmte Anforderungen erfüllt):
    • Personen, die in bestimmten Bereichen arbeiten und deren Einreise zwingend notwendig ist (Notwendigkeit muss bescheinigt werden)
    • Einreise aufgrund eines Besuches von Verwandten ersten und zweiten Grades, der oder des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegattin, Ehegatten,Lebensgefährtin oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorge- oder Umgangsrecht, sowie Ehegattinnen, Ehegatten, Lebenspartnerinnen, Lebenspartner, Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten dieser Person
    • Einreise aufgrund einer dringenden medizinischen Behandlung
    • Einreise als Beistand oder zur Pflege einer schutz- oder hilfebedürftigen Person
    • Polizeivollzungsbeamte, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren
    • Personen, die bis zu 5 Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich, wegen der Ausbildung oder des Studiums in einem Risikogebiet waren (zwingende Notwendigkeit muss bescheinigt werden)
    • Personen, die an internationalen Sportveranstaltungen akkreditiert oder zur Teilnahme an Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen von einem Bundessportfachverband eingeladen sind
    • Urlaubsrückkehrer, wenn weitere Voraussetzungen erfüllt sind
  • Weiterhin entfällt die Quarantäne bei folgenden Personengruppen:
    • Personen nach § 54a Infektionsschutzgesetz
    • Angehörige ausländischer Streitkräfte in Sinne des NATO-Truppenstatuts, die zu dienstlichen Zwecken einreisen bzw. zurückkehren
    • Personen, die sich nicht in den letzten 14 Tagen vor ihrer Einreise in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben und die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme einreisen, wenn die staatliche Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord eine Beschäftigung oder einen Einsatz unter Bedingungen, die mit einer Absonderung vergleichbar sind (Arbeitsquarantäne), nach Satz 2 bewilligt hat und solange die Personen während der ersten 14 Tage nach ihrer Einreise in unveränderten Gruüüen von höchsten fünf Personen zusammen wohnen und arbeiten, von denen sämtliche Mitglieder
       
      1. nur innerhalb ihrer Gruppe befördert werden
      2. keine Kontakte zu anderen Gruppen, Beschäftigten oder Dritten haben,
      3. auf dem Betriebsgelände der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers oder dessen Auftraggeberin oder Auftraggebers untergebracht werden,
      4. Sanitärräume und Toiletten zur Verfügung gestellt bekommen und nur diese benutzen,
      5. das Betriebsgelände nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit verlassen
      6. vollständig auf dem Betriebsgelände und in der Unterkunft verpflegt werden,
      7. vor der erstmaliegn Zuordnung zu einer Gruppe negativ auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet werden,
      8. mindestens zweimal wöchentlich auf dem Betriebsgelände getestet werden und ein zusätzlicher Test unmittelbar vor Ablauf der Arbeitsquarantäne durchgeführt wird und
      9. überwiegend mit Arbeiten außerhalb von geschlossenen Räumen beschäftigt werden.

      Wenn Maßnahmen der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers die Einhaltung der Bedigungen gewährleisten, soll die staatliche Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord auf Antrag der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers oder deren oder dess Auftraggeberin oder Auftraggber eine Arbeitsquarantäne bewilligen; sie informiert in diesem Fall die zuständige kommunale Gesundheitsbehörde.
      Arbeitgeberinnen, Arbeitgeber, Auftraggeberinnen und Auftraggeber, denen Arbeitsquarantäne bewilligt worden ist, düfren keine Personen beschäftigen oder einsetzen, die nach § 1 Abs. 1 Corona-Quarantäneverordnung absonderungspflichtig sind.

  • In begründeten Fällen können weitere Ausnahmen auf Antrag durch das zuständige Gesundheitsamt erteilt werden

Weitere Informationen finden Sie in der Verordnung des Landes Schleswig-Holstein sowie in den FAQs des Landes Schleswig-Holstein.


Bei weiteren Fragen können Sie auch eine E-Mail an die folgende Mailadresse schreiben: Einreisende@kreis-rz.de

 

Weitere Informationen für Reiserückkehrende

  • Weitere Regelungen finden Sie in der  Landesverordnung, etwa Negativ-Befund auf Covid-19 oder genauere Informationen zu Ausnahmeregelungen.

Corona-Impfung

Anmeldung zur Impfung

Sofern Sie zur Gruppe der Impfberechtigten gehören, können Sie in der Regel dienstags ab 8:00 Uhr online einen Impftermin auf der Internetseite www.impfen-sh.de buchen.

Auch unter den Telefonnummern 116 117 und 0800 455 655 0 können sich Impfberechtigte in der Regel zur genannten Zeit für Impftermine anmelden.

Für Personen über 80 Jahren gilt ein vereinfachtes Anmeldeverfahren:
Ab dem 28.01. erhalten Personen, die 80 Jahre oder älter sind, einen Brief mit einem persönlichen Pin-Code und einer Telefonnummer, unter der sie sich telefonisch ab dem 01.02.2021 für einen Impftermin anmelden können.

Pressemitteilung des Landes Schleswig-Holstein

Hinweis: Der Kreis Herzogtum Lauenburg vergibt keine Impftermine

Aktuelle Impfberechtigte:

Wer sich impfen lassen kann, richtet sich nach der Coronavirus-Impfverordnung.

Zurzeit sind dies nur Personen mit höchster Priorität:

  1. Personen über 80 Jahre
  2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind
  3. Personen, die in stationären Einrichtungen behandelt, betreut oder gepflegt werden
  4. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen betreuen oder pflegen
  5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulaten Palliativversorgung, in den Impfzentren sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten ausgeführt werden
  6. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

⯈ Die Zugehörigkeit zu einer der Prioritätengruppen ist nachzuweisen. Die Zugehörigkeit zu einer der genannten Berufsgruppen ist mit folgendem Formular zu belegen. Selbstständige bestätigen ihre Impfberechtigung mit Praxisstempel und Unterschrift selbst.

Impfzentren im Kreis Herzogtum Lauenburg

Die Impfzentren des Kreises befinden sich in Alt-Mölln und in Geesthacht.

Derzeit ist nur das Impfzentrum in Alt-Mölln in Betrieb. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, soll aber auch des Impfzentrum in Geesthacht in Betrieb genommen werden.

Zusätzlich zu den Impfzentren sind im Kreis mehrere mobile Impfteams im Einsatz, die die Alten- und Pflegeheime aufsuchen und dort vor Ort die Bewohner und Bewohnerinnen impfen.

Einzelhandel

Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen.

Ausnahmen:

  • Lebens- und Futtermittelverkauf
  • Wochenmärkte
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Poststellen
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Zeitungsverkauf
  • Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln)

Bei Mischsortimenten sind die überwiegenden Sortimentsteile maßgeblich.

Weiterhin ist es erlaubt, gekaufte bzw. bestellte Ware an Kund*innen herauszugeben, wenn dafür geschlossene Räume nur einzeln durch Kund*innen betreten werden bzw. die Ausgabe außerhalb geschlossener Räume erfolgt (sog. click-and-collect-Verfahren für Waren, die z.B. über das Internet oder telefonisch erworben wurden).

In folgenden Bereichen sind Kund*innen und Beschäftigte grundsätzlich verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen:

  • vor und in Verkaufs- und Warenausgabestellen
  • in abgeschlossenen Verkaufsständen
  • in überdachten Verkehrsflächen von Einkaufszentren
  • auf den jeweils dazugehörogen Parkflächen
  • auf Wochenmärkten

Beschäftigte sind hiervon ausgenommen, wenn die Übertragung der Viren durch geeignete physische Barrieren verringert wird.

Tourismus und Gaststätten (Stand 16.12.2020)

Beherbergung zu touristischen Zwecken und gastronomische Angebote, soweit sie nicht im Außer-Haus-Verkauf stattfinden, sind weiterhin  durch das Land untersagt.

Eine Beherbergung erfolgt nur, wenn der Gast zuvor schriftlich bestätigt, dass die Übernachtung ausschließlich zu beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken erfolgt.

Der Ausschank und Verzehr alkoholhaltiger Getränke ist in der Zeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr unzulässig. Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr darf außer Haus kein Alkohol verkauft werden. Dies gilt auch für gastronomische Lieferdienste.

Freizeit- und Kultureinrichtungen innerhalb und außerhalt geschlossener Räume sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Ausgenommen hiervon sind frei zugängliche Spielplätze, wenn die Betreiber ein Hygienekonzept erstellt haben.

Tanzlokalitäten, Discotheken und ähnliche Einrichtungen sind weiterhin zu schließen.

Veranstaltungen (Stand 16.12.2020)

Veranstaltungen sind generell untersagt.

Ausnahmen gelten unter anderem in folgenden Fällen:

  • für Veranstaltungen und Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege, der Beratung von Organen öffentlich-rechtlicher Körperschaften, Anstalten und Stiftungen oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind; dies betrifft insbesondere Veranstaltungen und Sitzungen der Organe, Organteile und sonstigen Gremien der gesetzgebenden, vollziehenden und rechtsprechenden Gewalt sowie Einrichtungen des Selbstorganisationsrechtes des Volkes wie Gemeindewahlausschüsse;
  • für Zusammenkünfte, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, zur Durchführung von Prüfungen oder zur Betreuung erfoderlich sind;
  • im Rahmen der Kindertagesbetreuung, einer außerfamiliären Wohnform oder von Betreuungs- und Hilfeleistungsangeboten nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch - Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)
  • für die Wintereinlagerung von Booten, soweit nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept erstellt wird;
  • für Veranstaltungen zu privaten Zwecken im Rahmen von § 2 Absatz 4;
  • für unaufschiebbare Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen

Dienstleistungen

Dienstleistungen mit Körperkontakt sind unzulässig. Dies gilt nicht für medizinisch notwendige und pflegerisch notwendige Dienstleistungen.

Hygienekonzepte (Stand 16.12.2020)

Wann wird ein Hygienekonzept benötigt?

In den folgenden Fällen muss ein Hygienekonzept erstellt  und dem Gesundheitsamt nur auf Verlangen vorgelegt werden:


• Nichtöffentliche und öffentliche Versammlungen (muss einer Anzeige nach § 11 VersFG SH beigefügt werden)
• Gaststätten
• Frei zugängliche Spielplätze
• Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen
• Profisport
• Hotels und Beherbergungsbetriebe (auch private Ferienwohnungen!),
• Werkstätten für behinderte Menschen, Frühförderstellen, Tagesförderstätten und Tagesstätten,
• für die Wintereinlagerung von Booten
• Stationäre Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Einrichtungen zur stationären medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter
• Einrichtungen und Gruppenangebote der Pflege, der Eingliederungshilfe, der Gefährdetenhilfe sowie Frühförderstellen
• Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe
• Verkaufsstellen im Einzelhandel
• Kinderbetreuung in Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen


Die Einsendung von Hygienekonzepten in Fällen, in denen keine Einreichung gesetzlich vorgeschrieben ist, führt nicht zu einer inhaltlichen Prüfung oder gar Genehmigung eines Hygienekonzepts.

In den folgenden fällen muss ein Hygienekonzept beim Gesundheitsamt eingereicht werden:

  • Gaststätte, wenn mehr als 50 Personen gleichzeitig bewirtet werden
  • Einkaufszentren und Outlet-Center mit mehr als 10 Geschäftslokalen (auch Genehmigung durch das Gesundheitsamt erforderlich)

Allgemeine Hinweise zur Erstellung eines Hygienekonzeptes

Hygienekonzepte müssen mindestens vorsehen:

  • die Begrenzung der Besucherzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten,
  • die Wahrung des Abstandsgebots aus § 2 Absatz 1,
  • die Regelung von Besucherströmen;
  • die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern berührt werden;
  • die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen;
  • die regelmäßige Lüftung von Innenräumen.

In einigen Fällen sind weitere Angaben im Hygienekonzept notwendig (z.B. muss bei Sportwettkämpfen mit mehr als 10 Teilnehmer*innen das besondere Infektionsrisiko der jeweiligen Sportart berücksichtigt werden § 11 Absatz 5 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 ).
 
Zusätzliche Anforderungen an Ihr Hygienekonzept entnehmen Sie bitte der Landesverordnung.

Ein Muster-Hygiene-Konzept hat die Landesregierung hier veröffentlicht.

Informationen für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH hat auf ihrer Startseite aktuelle Informationen zusammengetragen.

Wenn Sie einen Antrag auf Gewährung von Verdienstausfallentschädigung nach §§ 56 ff. IfSG stellen möchten, verwenden Sie bitte den auf der Internetseite www.ifsg-online.de zur Verfügung gestellten Online-Antrag.

Kontakt

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Telefon 116 117

Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346465-100

Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 797000-01

Für Ihre Fragen rund um das Thema Gesundheit stehen Ihnen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes unter folgenden Kontaktdaten montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr zur Verfügung:

Fachdienst 180 Gesundheit

Herr Dr. Fink

Barlachstraße 4
23909 Ratzeburg

Bitte haben Sie Verständnis, dass es aufgrund eines erhöhten Anruferaufkommens zu Wartezeiten kommen kann. Die meisten Anrufe nehmen die Mitarbeitenden des Fachdienstes Gesundheit montags entgegen. Sofern Ihr Anliegen Zeit hat, versuchen Sie es doch an einem der weniger stark frequentierten Tage:

Die örtlichen Ordnungsbehörden der Städte, Ämter und Gemeinden setzen im Wege der Amtshilfe die geltenden Regelungen für die Kreisverwaltung um. Die zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier. Dort finden Sie auch für viele Fälle Hilfsangebote.

 

Mitteilungen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg

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